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China investiert Milliarden in Serbiens Wirtschaft

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EU-Kandidat Serbien holt sich für den Ausbau der Infrastruktur Geld aus China (Foto: Pixabay, Falco)
EU-Kandidat Serbien holt sich für den Ausbau der Infrastruktur Geld aus China (Foto: Pixabay, Falco)

Das kommunistische China erweitert sein kapitalistisches Netz auf dem Balkan. Erst kürzlich hat sich der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang im Rahmen eines zweitägigen Gipfeltreffens in der serbischen Hauptstadt Belgrad mit 16 seiner Amtskollegen aus Ost- und Südosteuropa getroffen und zeigte Interesse an einer Vertiefung der wirtschaftlichen Kooperationen. Chinas Regierungschef war mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach Belgrad gekommen. Dabei standen Milliardenkredite und Investitionen insbesondere in den Bereichen Verkehr und Energie im Mittelpunkt der Gespräche.

Ein zentrales Thema des Gipfels war der Neubau der Bahnstrecke Budapest-Belgrad, die China finanzieren will. Für Serbien sei dies ein überaus wichtiges Projekt, so Premier Aleksandar Vučić.

China breitet sich auf dem Balkan aus

Neben der Entwicklung der landesweiten Infrastruktur könnten mit der Strecke neue Verbindungen nach Ungarn, Mazedonien und Griechenland realisiert werden.

Weitere Gipfelthemen waren Autobahnprojekte in Mazedonien und Montenegro sowie der Bau von Kraftwerken in Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Das sogenannte „16+1 Format“ des China-Osteuropa-Gipfels fand in Belgrad zum dritten Mal statt – nach Bukarest 2013 und Warschau 2012.

In Serbien warten 583 Firmen auf Käufer

Ein neues Privatisierungsgesetz in Serbien eröffnet interessante Chancen auch für österreichische Investoren. Innerhalb der nächsten Jahre sollen insgesamt 502 serbische Unternehmen in private Hände wechseln.

Basierend auf dem neu verabschiedeten Privatisierungsgesetz soll das Verfahren effizienter und transparenter gestaltet werden, um ausländische Unternehmen zu fairen Marktpreisen von einer Investition in Serbien zu überzeugen.

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