Wie Unternehmen bei den Hotelkosten ihrer Geschäftsreisenden sparen können, verrät eine Studie (Foto: Pixabay)

Wie Unternehmen bei den Hotelkosten ihrer Geschäftsreisenden sparen können, verrät eine Studie (Foto: Pixabay)

Sparen bei Reisekosten ist in Unternehmen angesagt. Aber warum werfen viele das Geld beim Fenster hinaus? Eine neue Studie deckt auf, wie Unternehmen mit der „Last Room Availability“ bis zu fünf Prozent mehr für Hotelzimmer ihrer Geschäftsreisenden zahlen. Doch das muss nicht sein!

Die CWT Solutions Group, Beratungszweig des Geschäftsreiseanbieters Carlson Wagonlit Travel, zeigt in einer jetzt veröffentlichten Studie, die zeigt, dass die Nutzung von Last-Room-Availability-Raten nicht immer zu einer Einsparung führt.

Tatsächlich gibt es eine Diskrepanz von fünf Prozent zwischen angenommenem und tatsächlichem Nutzen der Hoteltarife. Dadurch können für ein Unternehmen, das jährlich 20 Millionen USD für Hotelaufenthalte ausgibt, Mehrkosten von bis zu 1 Millionen USD entstehen.

Was sind Last Room-Availability-Raten? Unternehmen handeln Last-Room-Availability-Raten (LRA) aus, um Hotelzimmer zu ihren fest verhandelten Konditionen buchen zu können, auch wenn nur noch ein Hotelzimmer in der Kategorie verfügbar ist.

Last-Room-Availability-Raten sind allerdings meist teurer als Non-Last-Room-Availability-Raten (NLRA). Für Unternehmen, die auf die LRA verzichten, liegt der Preise für das letzte verfügbare Zimmer im Ermessen des Hotels.

„Tarife mit Last Room Availability gelten seit den 1980er-Jahren als goldene Standard für Hotel-Firmenraten, und niemand hat das je ernsthaft in Frage gestellt. Wir aber haben uns das jetzt sehr genau angeschaut – und wie es aussieht, ist nicht alles Gold, was glänzt“, sagt Eric Jongeling, Director Hotel Solutions der CWT Solutions Group. „Unsere Untersuchung zeigt in einigen Märkten Unterschiede zwischen fünf und elf Prozent. Travel Manager sollten das im Auge behalten, wenn sie globale Hoteltarife aushandeln.“

Hier die zentralen Ergebnisse der Untersuchung, die 7.300 Hotelbuchungen aus 97 Ländern umfasst:

  • Es gibt eine Diskrepanz von fünf Prozent zwischen angenommenem und tatsächlichem Nutzen der LRA. Dadurch können Unternehmen Millionenverluste machen, weil sie Tarife mit Last Room Availability falsch einschätzen.
  • 44 Prozent der Hotels erheben einen Zuschlag für die Einbindung einer Klausel zur Last Room Availability.
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von zwölf Prozent können Reisende trotz eines Tarifs mit Last Room Availability nicht zum vereinbarten Tarif übernachten – bedingt durch begrenzte Verfügbarkeiten.
  • Wer mehrere Hotels in einem Zielgebiet nutzt, braucht keine Last Room Availability.
  • Der angenommene Wert der Tarife unterscheidet sich beträchtlich zwischen Premium- und Economy-Hotels und je nach Stadt.
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    Drucken   Aktualisiert: 10.07.2017
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