Das idyllische Bergdorf Castelmezzano in der Basilikata ist ein Geheimtipp für Italienreisende (Foto: David Mark, Pixabay)

Das Bergdorf Castelmezzano bietet Naturfreunden einen traumhaften Ausblick (Foto: David Mark, Pixabay)

Geheimtipp für Italienreisende, die abseits des Massentourismus das Ungewöhnliche suchen. Zum Beispiel das idyllische Bergdorf Castelmezzano, eine süditalienische Gemeinde (Comune) in der Provinz Potenza in der Basilikata mit rund 1.000 Einwohnern. Wer gut bei Fuß ist, sollte dieses Bergdorf besuchen.

Die Gemeinde liegt etwa 23,5 Kilometer südöstlich von Potenza am Parco naturale di Gallipoli Cognato – Piccole Dolomiti Lucane und gehört zur Comunità Montana Alto Basento. Im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus siedelten erstmals griechische Kolonisten am Basento und gründeten die Stadt Maudoron. Als die Sarazenen im 10. Jahrhundert die Ortschaften im Süden Italiens verheerten, ließen sich die vertriebenen Einwohner am Fels nieder und gründeten das heutige Castelmezzano.

Die Lang­o­bar­den er­rich­te­ten an einen Berg­kamm der Do­lo­mi­ti Lu­ca­ne ge­schmiegt eine Burg, die der Stadt Cas­tel­mez­za­no den Namen ver­lieh. Dort leb­ten ei­ni­ge Zeit die Sa­ra­ze­nen, die Nor­man­nen, die Stau­fer und schließ­lich die Bur­bo­nen. Heute ge­lan­gen na­tur­be­geis­ter­te Tou­ris­ten auf kur­vi­gen Ser­pen­ti­nen zu dem 1000-Ein­woh­ner zäh­len­den Ort mit der schö­nen Aus­sicht auf die Land­schaft, die tiefe Schlucht und das ge­gen­über­lie­gen­de Städt­chen Pie­tra­per­to­sa.

Auf der an­de­ren Seite, in Pie­tra­per­to­sa, der mit 1088 Me­tern höchst ge­le­ge­nen Ge­mein­de der Ba­si­li­ca­ta, führt eine stei­le Trep­pe zu den Rui­nen des Cas­tel­lo Nor­man­no, aber die Aus­sicht macht die Mühe wett.

Von den äu­ße­ren An­la­gen des Kas­tells sind nur noch der Tor­ein­gang und ein Turm er­hal­ten, aber ein Teil der Räume wur­den der­einst in den Fels ge­gra­ben. Eine schma­le Trep­pe führt von dort zu einem Aus­sichts­punkt, der ein Pan­ora­ma der wun­der­schö­nen Land­schaft bie­tet.

Die bei­den Orte lie­gen in­mit­ten eines Na­tur­parks, dem „Parco Re­gio­na­le Gal­li­po­li Co­gna­to Pic­co­le Do­lo­mit Lu­ca­ne“. In Ac­ce­tu­ra be­fin­det sich in einer alten Klos­ter­an­sied­lung gleich­zei­tig ein Mu­se­um und die Ver­wal­tung des Parks. Hier sind per­sön­li­che Gui­des buch­bar, Wan­der­kar­ten er­hält­lich, Tou­ren­kar­ten für Moun­tain­bi­ker und Pfer­de­freun­de.

Die Basilikata gilt als die naturbelassendste Region Italiens. Sie liegt zwischen Kalabrien und Apulien im südlichen Teil von Italien. Hierher kommt man nicht zufällig. Für diese Region entscheidet man sich nur, wenn man Lust hat auf eine ganz andere Erfahrung, bei der man Orte kennen lernt, deren Stille, Farben, Düfte und Aromen die Hektik des modernen Alltagslebens vergessen lassen und einem einzigartige Eindrücke schenken.

Die bewaldeten Berge sind übersät von kleinen eindrucksvollen Dörfern, die teils auf über 1000 m Höhe liegen. Reine Luft, schlichte Aromen und Naturschönheiten vereinen sich hier mit geschichtlichen Zeugnissen, die jeden Wissensdrang befriedigen.

Wunderschön ist die noch weitgehend unerschlossene Gegend der Seen von Monticchio, eins der eindrucksvollsten Gebiete der Basilikata.

Der Lago Grande und der Lago Piccolo sind zwei wunderschöne, von üppiger Vegetation umgebene Kraterseen des Monte Vulture.

Obwohl die Basilikata im Wesentlichen eine Binnenregion ist, wird sie von zwei Meeren umspült, dem ionischen und dem tyrrhenischen Meer.

Die ionische Küste mit den zwei bekannten Orten Metaponto und Policoro lockt mit ihren feinen weiten Sand- und Kiesstränden, die teilweise von Pinien- und duftenden Eukalyptushainen gesäumt werden.

Der Golf von Policastro auf der tyrrhenischen Seite bietet eine hohe, zerklüftete Küste, an der sich steil aufragende Klippen mit kleinen Badebuchten mit kristallklarem Wasser abwechseln. (Quellen: Wikipedia, Wikivoyage, FVA Italien)

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Drucken   Aktualisiert: 19.02.2017
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