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Außenministerium: Anschlagsgefahr in Ägypten!

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Ägypten: Die Terrorgefahr hält an
Ägypten: Die Terrorgefahr hält an, das österreichische Außenministerium empfiehlt zu Vorsicht (Luftbild: Pixabay)

Ägypten: Die Terrorgefahr hält an
Ägypten: Die Terrorgefahr hält an, das österreichische Außenministerium empfiehlt zu Vorsicht (Luftbild: Pixabay)
Bis Ende August wird in Ägypten aufgrund gesteigerter Anschlagsgefahr vom österreichischen Außenministerium zu verstärkter Vorsicht geraten. Nach Anschlägen in ganz Ägypten in den letzten Jahren, bei denen auch Touristen das Ziel waren, ist die Anschlagsgefahr im ganzen Land generell hoch. Auch die touristischen Destinationen sind potenziell gefährdet, weshalb zu erhöhter Vorsicht geraten wird.

Der Anschlag in den Tempelanlagen von Karnak bei Luxor vom 10. Juni 2015, bei dem nur die zwei Angreifer ums Leben kamen und ein weiterer Täter schwer verletzt wurde, untermauert die Anschlagsgefahr im ganzen Land.

Aufgrund der rezenten Bestätigung der Todesurteile gegen Führer der Moslembruderschaft sind weitere Attentate nicht auszuschließen. Das Außenministerium empfiehlt, sich vor dem Besuch von touristisch stark frequentierten Plätzen außerhalb von Hotelanlagen über die Sicherheitslage zu erkundigen, Hinweise der Hotels und der Reiseveranstalter zu beachten, die Nachrichten zu verfolgen und erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen.

Wie ORF Online berichtet, wurde die in der Nähe der ägyptischen Hauptstadt Kairo entführte kroatische Geisel nach Angaben ihrer Entführer, des ägyptischen Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), getötet. Der Mann war vor rund drei Wochen entführt worden. In einem Video hatte der IS Bedingungen für seine Freilassung gestellt. Alle diplomatischen Bemühungen halfen nichts.

Der Kroate ist der erste Ausländer, der in Ägypten vom IS getötet wurde. Die Entführung und Ermordung ist ein schwerer Schlag für die Bemühungen Ägyptens im Kampf gegen Islamisten.

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