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Besucherrekorde in asiatisch-pazifischer Region

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Die Ankünfte von Auslandsreisenden in den Ländern und Gebieten des asiatisch-pazifischen Raums sind in der ersten Jahreshälfte nach vorläufigen Schätzungen um acht Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gestiegen, wie PATA, der Verband der Reiseverkehrsorganisationen für diese Zielgebiete, mitteilt.

Für die 31 Destinationen, die derzeit erfasst werden, bedeutet das acht Millionen zusätzliche Besucher. Diese Zahlen decken sich mit den Prognosen der PATA und bestätigen die Erwartung von einer knappen halben Milliarde Besuchern in der Region bis zum Jahresende.
 
Halbjahresergebnisse liegen derzeit für sechzehn der Reiseländer in Asien und im Pazifik vor, auf die jedoch 84% des gesamten Besucheraufkommens entfällt. Mit 145 Millionen ausländischen Gästen weichen sie nur unwesentlich von den Vorhersagen ab.
 
Ein Teil der Länder schneidet auch deutlich besser ab als prognostiziert. Insbesondere Japan erholte sich mit rund fünf Millionen Gästen bis zum Juni 2013 wesentlich schneller als erwartet von den Rückschlägen der Vorjahre. Thailand, ein rasch wachsendes Herkunftsland von Japanreisenden, konnte selbst bei den Besucherankünften im eigenen Land um fast 53% zulegen, und diese Wachstumsrate wird vermutlich noch steigen, nachdem am 1. Juli 2013 die Visabefreiung in Kraft trat.
 
Auch die Malediven schnitten weitaus besser ab als vorhergesagt, insbesondere dank der zahlreichen chinesischen Besucher, aber auch durch Zuwächse von den Märkten Mittel- und Osteuropas sowie Westasiens.
 
Die PATA-Besucherprognose (Asia Pacific Visitor Forecasts) 2013–2017 erfasst insgesamt 41 Reiseziele und prognostiziert das vierteljährlich erwartete Reiseaufkommen  nach Herkunftsländern über einen Zeitraum von fünf Jahren.