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Gastro-Tool hilft Corona-Fälle aufzuspüren

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Das innovative Gastro-Tool mit QR-Code für die Registrierung der Restaurantgäste hilft beim Aufspüren von Corona-Infektionen (Foto: Geralt, Pixabay)
Das innovative Gastro-Tool mit dem QR-Code für die Registrierung von Restaurantgästen hilft rasch beim Aufspüren von Corona-Infektionen in der Gastronomie (Foto: Geralt, Pixabay)

Die Corona-Pademie erfordert neue innovative Weg in der Wirtschaft. Daher bietet die Österreichische Hotelier-Vereinigung (ÖHV) seit Anfang September das in Bayern erfolgreich erprobte Gastro-Tool „Darfichrein“ für die Gästeregistrierung an.

Die Handhabung des Gastro-Tools ist einfach: Gäste registrieren sich kostenlos und scannen beim Restaurantbesuch den QR-Code mit der Handy-Kamera. Das Resultat: Sicherheit für Gast und Gastgeber ohne Zettelwirtschaft. „

Das digitale System ist erprobt, der Datenschutz garantiert. Die Daten werden verschlüsselt auf einem Server in Bayern gespeichert. Im Corona-Ernstfall werden die Kontaktdaten den Behörden entschlüsselt übermittelt. Zum Kennenlernen steht das Gastro-Tool ÖHV-Mitgliedern im September kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt es auf der ÖHV-Website.

Damit alle Betriebe das Gastro-Tool darfichrein.at zum Vorteilspreis nützen können, bietet die ÖHV jetzt auch eine Gastro-Mitgliedschaft an.

So funktioniert das Gastro-Tool „Darfichrein“

  • Der Betrieb registriert sich unter darfichrein.at und erstellt eine beliebige Anzahl an QR-Codes, einen pro Lokal, pro Raum oder pro Tisch.
  • Beim Betreten des Lokals scannt der Gast den QR-Code mit dem Smartphone, gibt einmalig die Kontaktdaten an und erhält ein Check-In-Ticket. Die Information wird verschlüsselt auf einen Server der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) übertragen und gespeichert.
  • Gäste müssen nichts herunterladen, ein Smartphone genügt. Haben sie kein Smartphone dabei, stellt der Gastgeber ein hauseigenes desinfiziertes Tablet zur Verfügung.
  • Wird ein Corona-Fall im Lokal bekannt, entschlüsselt der Betrieb über den Admin-Account die Kontaktdaten der Gäste und übermittelt sie an die Gesundheitsbehörde. In jedem Fall werden die Daten nach 28 Tagen vom AKDB-Server gelöscht.


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