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Geschäftsreisekonferenz: Mobilität kennt keine Grenzen

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Die Herbsttagung für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement 2013 wird dieses Jahr als Mobilitätskonferenz für Deutschland, Österreich und die Schweiz (D-A-CH) stattfinden. Der deutsche GeschäftsreiseVerband VDR erwartet gemeinsam mit dem Verband der österreichischen Geschäftsreiseindustrie abta (Austrian Business Travel Organisation) rund 350 Dienstreise-, Flotten- und Eventmanager sowie Anbieter aus den Geschäftsreisemärkten aller drei Länder. Medienpartner ist das Schweizer Fachmagazin businesstraveltip.

„Geschäftsreisen machen nicht Halt an den Ländergrenzen. Um grenzüberschreitende Mobilität zu gewährleisten, müssen Verkehrsträger international zusammenarbeiten“, sagt Dirk Gerdom, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR). „Wir schaffen mit der Mobilitätskonferenz eine Plattform, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Denn Baustellen gibt es viele, das hat eine Befragung unserer Mitglieder bereits gezeigt.“

Ein Großteil der Befragten sehen demnach den Ausbau von Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecken (43 Prozent), bessere intermodale Anschlüsse (34 Prozent) und die bessere Vernetzung des öffentlichen Personennahverkehrs (31 Prozent) als große Herausforderungen beim Management von Reisen in der D-A-CH-Region. Vor allem administrative Unterschiede erschwerten das Travel Management, sagen 35 Prozent der VDR-Mitglieder.

Im Fokus der Drei-Länder-Konferenz steht die wirtschaftliche Bedeutung der geschäftlichen Mobilität für die Industrie in Deutschland als Exportnation, in Österreich als Tor nach Osteuropa und im Finanzplatz Schweiz. Auf dem Podium wird unter anderem Erich Sixt zum Publikum sprechen. Angefragt ist Dr. Temel Kotil, CEO der Turkish Airlines. Kotil ist außerdem Präsident des europäischen Airline-Verbandes (Association of European Airlines AEA) und Vorstandsmitglied der IATA.

Eine Podiumsdiskussion soll beleuchten, welchen Anteil die betriebliche Mobilität am Unternehmenserfolg hat, welche Unternehmensbereiche von einer gut funktionierenden Mobilität abhängig sind, welchen Stellenwert das Travel Management einnimmt und welche Herausforderungen bei der Sicherstellung der betrieblichen Mobilität innerhalb der D-A-CH-Region sowie aus den Ländern heraus weltweit entstehen.

In Vorträgen, Fachforen und Workshops geht es um interkulturelle Zusammenarbeit, Intermodalität auf den Schienen und in der Luft sowie um Interlining, der neue Datenstandard NDC der IATA sowie um Airline-Allianzen. Auch aktuelle Themen aus dem Bereich der betrieblichen Mobilität kommen nicht zu kurz, z.B. das kontaktlose Bezahlen von Reisedienstleistungen.

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