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Lufthansa muss 1630 Flüge in Europa streichen

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Die Gewerkschaft UFO hat den angekündigten Streik des Kabinenpersonals vorläufig abgesagt (Foto: Lufthansa)
Die Gewerkschaft UFO hat den angekündigten Streik des Kabinenpersonals vorläufig abgesagt (Foto: Lufthansa)

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No go heißt es am Montag auf Deutschlands Flughäfen und 1630 Flüge müssen gestrichen werden (Foto: Lufthansa)
Das wird ein beinharter und nervenaufreibender Tag für Geschäftsreisende, Vielflieger und Touristen: Denn aufgrund des für Montag, 22. April, angekündigten Warnstreiks streicht Lufthansa nahezu alle ihre Flüge innerhalb Deutschland und Europa. Nur einzelne Kurzstreckenflüge werden am Montag starten können – etwa ab Berlin, wo der Warnstreik bereits um 14.30 Uhr enden soll. Insgesamt können von den für Montag geplanten über 1.650 Kurzstreckenverbindungen von Lufthansa im Sonderflugplan nur rund 20 angeboten werden.

Über die Deutschland- und Europaflüge hinaus wird es durch den Warnstreik auch bei den Langstreckenflügen zu zahlreichen Ausfällen kommen. In Frankfurt werden von 50 geplanten Interkontinentalflügen voraussichtlich sechs starten, in München bleiben von 17 geplanten Verbindungen nur drei im Sonderflugplan erhalten. In Düsseldorf können dagegen alle drei geplanten Langstreckenflüge wie vorgesehen verkehren.

Lufthansa empfiehlt allen Fluggästen, sich frühzeitig vor Reiseantritt auf www.lufthansa.com unter „aktuelle Fluginformationen“ und unter „meine Buchungen“ über den Status ihres Fluges zu informieren.

Darüber hinaus hat Lufthansa für Anrufe aus Deutschland die kostenfreie Telefonnummer 0800 850 60 70 eingerichtet, unter der sich vom Streik betroffene Fluggäste informieren können. Passagiere können für Montag gebuchte Flüge kostenfrei umbuchen, und Fluggäste gestrichener Flüge können ihre Buchung kostenfrei stornieren.

Innerhalb Deutschland Reisende, deren Flüge aufgrund des Warnstreiks gestrichen wurden, können alternativ die Züge der Deutschen Bahn nutzen. Dafür können sie ihr elektronische Ticket (etix) entweder online unter „Meine Buchungen“ oder an einem Lufthansa Check-in Automaten in eine Fahrkarte der Deutschen Bahn umwandeln.

Darüber hinaus werden die Fluggäste gebeten von dem Angebot des elektronischen Check-in (über die Online-Kanäle oder Automaten) Gebrauch zu machen. Zudem wird Fluggästen, die mit wenig Gepäck reisen können, empfohlen, sich im Zeitraum des Warnstreiks auf Handgepäck zu beschränken.

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