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Rumänien senkt Umsatzsteuer für Lebensmittel

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Die rumänische Wirtschaft soll neue Impulse bekommen und der Konsum angekurbelt werden. Deshalb hat die rumänische Regierung die Senkung der Umsatzsteuer von 24 auf 9 Prozent bei Lebensmitteln und Getränken angekündigt. Diese Maßnahme bezieht sich auf den Handel mit Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken sowie auf die Gastronomie und tritt bereits am 1. Juni 2015 in Kraft.

Als Alternative zur Mehrwertsteuersenkung bei Lebensmitteln und Getränken wurde auch eine allgemeine Senkung der Mehrwertsteuer in Rumänien von 24 Prozent auf 20 Prozent diskutiert.

Die Senkung des allgemeinen Mehrwertsteuersatzes soll laut Premierminister Victor Ponta zusammen mit anderen Maßnahmen im Steuergesetz ab 1. Jänner 2016 in Kraft treten, berichtet Rudolf Lukavsky, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Bukarest.

Der Verband der Arbeitgeber in der Lebensmittelindustrie Romalimenta begrüßt diese Maßnahme und ist der Meinung, dass Mehrwersteuersenkung für Lebensmittel und Getränke einen positiven Einfluss auf den Markt und das Steueraufkommen haben wird.

Grund dafür seien die niedrigeren Anreize zur Steuerumgehung und die große Auswirkung auf die Bevölkerung und die Industrie, da Ausgaben für diesen Bereich in Rumänien eine große Rolle spielen. Dies wird den Konsum ankurbeln und auch der lokalen Produktion helfen, gegen die Schattenwirtschaft effektiv aufzutreten.

Wie es derzeit um die rumänische Wirtschaft steht und welche Chancen österreichische Unternehmen in Rumänien haben, schildert der Wirtschaftsdelegierte Rudolf Lukavsky in seiner Video-Botschaft.

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