Start News Sehr gute Investitions- und Absatzchancen in Mosambik

Sehr gute Investitions- und Absatzchancen in Mosambik

1337
0
TEILEN

Das Außenministerium in Maputo
Eine österreichische Wirtschaftsdelegation reist nach Mosambik. In diesem südafrikanischen Staat haben die Chinesen eine Vormachtstellung. Sie haben die Infrastruktur weier ausgebaut und viel Gebäude errichtet – wie zum Beispiel das Außenministerium in Maputo, das vom chinesischen Geheimdienst auch abgehört wird (Foto: Bill WIliams/Wiki Commons)
Mit Mosambiks Wirtschaft geht es steil bergauf. In den kommenden Jahren wird ein Wirtschaftswachstum von rund 7,5 Prozent erwartet. Neben großen Investitionen in den Kohlebergbau und in die Erschließung riesiger Erdgasvorkommen wird das Wachstum auch von den vielen Bauprojekten getragen. Mosambik hat seit Ende des Bürgerkriegs 1992 großen Bedarf beim Ausbau der Infrastruktur. Dies betrifft das Straßen- und Bahnnetz, aber auch die Errichtung bzw. Erneuerung von Häfen und Flughäfen.

Ebenso investiert die Regierung in den Energiesektor, in den Rohstoffabbau sowie in den Tourismus. Als bedeutender Produzent von Cashew-Nüssen, Zucker, Baumwolle und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen setzt das Land zudem auf die Modernisierung dieses Sektors.

Um Österreichs Unternehmen die Möglichkeit für Geschäftsanbahnungen zu geben, organisiert die Wirtschaftskammer Österreich vom 13.-18.10. eine Business-Mission mit WKO-Vizepräsident DI Dr. Richard Schenz Richard Schenz nach Mosambik. Besucht werden dabei die Hauptstadt Maputo und Beira, das Zentrum des „Copper Belts“.

Die Reise findet mit der Austrian Development Agency statt und erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive. Großes Potenzial gibt es im Infrastrukturausbau, im Energiebereich, in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der Erschließung der Gasfelder sowie bei Beratungs- und Engineering-Leistungen.

Die mosambikanische Regierung investiert stark in den Ausbau von Wasserkraftwerken sowie in den Abbau von Erzen und Kohle. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Wiederbelebung des Tourismus, für den das Land allein schon auf Grund seiner Küstenlänge von mehr als 2.500 km prädestiniert ist.

Als bedeutender Produzent von Cashew-Nüssen, Zucker, Baumwolle und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen setzt Mosambik verstärkt auf die Modernisierung dieses Sektors.

Der Außenhandel zwischen Österreich und Mosambik hat sich in den letzten Jahren äußerst positiv entwickelt.

Chancen für österreichische Unternehmen bestehen vor allem in den Bereichen:

  • Infrastrukturausbau (Schienen, Hafenkräne)
  • Energie (vor allem Wasserkraft, aber auch Photovoltaik)
  • Landwirtschaft
  • Bergbau (vor allem Kohle)
  • sowie in der Erschließung der Gasfelder
  • Beratungs- und Engineering-Leistungen
  • Mehr Informationen über die Wirtschaftsmission nach Mosambik finden interessierte Unternehmen auf der WKO-Webseite.

    Mehr Beiträge zum Thema:

    Warum Afrika für die EU ein wichtiger Zukunftsmarkt ist
    Kenias Mittelschicht entdeckt die Lust am Konsum
    Japan greift Afrika mit zehn Milliarden Euro unter die Arme
    Emirates erweitert Dakar-Route um Stopover in Guinea