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Studiosus-Geschäftsjahr 2013: Mehr Umsatz, weniger Reisende

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Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch
Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch

Die Unternehmensgruppe Studiosus erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit ihren Veranstaltermarken Studiosus und Marco Polo einen Umsatz von insgesamt 232.976.000 Euro. Damit liegt der Erlös auf Vorjahresniveau (2012: 232.872.000 Euro). Die Zahl der Reisegäste nahm im gleichen Zeitraum um sieben Prozent ab und liegt bei 90.620 Teilnehmern (2012: 97.355 Teilnehmer).

Vor dem Hintergrund anhaltender Nachfrageausfälle in Nordafrika und Nahost zeigte sich Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch auf der Jahrespressekonferenz in Berlin mit diesem Ergebnis zufrieden.

Marokko, Oman und Iran legen deutlich zu

Die Nachfrage nach Reisen in die Länder der arabischen Welt präsentiert sich dabei zweigeteilt. So liegen Marokko und der Oman weiter im Trend und bescherten Studiosus im laufenden Jahr deutlich zweistellige Teilnehmerzuwächse. Ebenfalls zweistellig wuchs die Nachfrage nach Reisen in den Iran. Hier konnte Studiosus seine Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln.

Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch
Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch
In den Ländern des Nahen Ostens wird die Nachfrage dagegen weiterhin von den politischen Ereignissen getrübt. In Israel und Jordanien führt der Syrienkonflikt zu sinkenden Teilnehmerzahlen. In Ägypten ist es die instabile innenpolitische Situation mit wiederkehrenden Demonstrationen in Kairo, die Anbietern von Reisen in das kulturträchtige Niltal besonders zu schaffen macht; bis Ende November hatte Studiosus aufgrund der damals bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes alle Reisen nach Äygpten abgesagt.

Mehr Südafrika, weniger Indien

Zu den Gewinnern der Saison auf der Fernstrecke zählen Thailand, Indonesien, Japan und Südafrika. Reisen ans Kap waren dabei besonders beliebt, die Nachfrage legte hier deutlich zweistellig zu. Ein Trend, der sich in der kommenden Saison aufgrund eines besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses fortsetzen dürfte. So konnte Studiosus die Reisepreise in Südafrika aufgrund von Währungsvorteilen um durchschnittlich sieben Prozent senken.

Auch Japan ist nach Fukushima wieder im Kommen und konnte sich über mehr Studiosus-Gäste freuen. In Lateinamerika zog es mehr Gäste nach Brasilien und Kuba. Dagegen waren Peru, Ekuador, Chile und Argentinien weniger stark nachgefragt. Rückläufig präsentiert sich auch die Nachfrage nach Indien und Sri Lanka.

Irland, Portugal und Polen im Plus

In Europa zieht es wieder mehr Studiosus-Gäste nach Griechenland. Hier legten die Teilnehmerzahlen zweistellig zu, bleiben aber auf einem im Vergleich zu früheren Jahren geringen absoluten Niveau. Auch Irland, Portugal, Kroatien und Polen waren stärker nachgefragt und konnten mehr Studiosus-Gäste begrüßen.

In Polen schrieb Studiosus ein deutlich zweistelliges Teilnehmerplus, in Irland legte die Nachfrage einstellig zu.
Nach vielen Jahren des Wachstums präsentierte sich die Nachfrage nach Türkeireisen hingegen wieder rückläufig, verbleibt aber auf einem absolut gesehen hohen Niveau.

Wenngleich die Demonstrationen in Istanbul und anderen Städten keinen großen Einfluss auf die Durchführung der Reisen hatten, haben sie die Reiselust der Studiosus-Gäste etwas getrübt. Auch Italien, das absolut gesehen wichtigste Zielgebiet von Studiosus, sowie Frankreich und Spanien mussten Teilnehmerrückgänge hinnehmen.

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