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TV-Dokumentation: Der afrikanische Patient

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Das Gesundheitssystem in Afrika ist schwer angeschlagen. Es krankt an fehlender Versorgung mit Ärzten und Medikamenten, um Epidemien schon im Vorfeld im Keim zu ersticken bzw. nach Ausbruch in den Griff zu bekommen (Foto: Pixabay)
Das Gesundheitssystem in Afrika ist schwer angeschlagen. Es krankt an fehlender Versorgung mit Ärzten und Medikamenten, um Epidemien schon im Vorfeld im Keim zu ersticken bzw. nach Ausbruch in den Griff zu bekommen (Foto: Pixabay)

Neben Kriegs- und Krisenherden sind es oftmals die verheerenden Auswirkungen von Epidemien und Krankheiten, die Afrika ins Blickfeld der Welt rücken lassen. Die Gründe sind vielfältig: Die Gesundheitssysteme in vielen afrikanischen Ländern sind extrem marode, der Glaube an traditionelle Medizin ist noch weit verbreitet. Und wie etwa im Falle der schlimmsten Ebola-Epidemie aller Zeiten in Westafrika ist auch das Versagen der internationalen Staatengemeinschaft an vielen Problemen schuld.

Aber es gibt dennoch Hoffnungsschimmer, wie etwa beim Kampf gegen Malaria und AIDS. Durch die flächendeckende und kostenlose Verteilung von HIV-Medikamenten und Moskitonetzen konnten die Todesraten verringert werden.

In entfernten Regionen Afrikas hingegen gibt es noch immer Krankheiten, die zumindest in der sogenannten „Ersten Welt“ eigentlich schon vergessen waren – zum Beispiel die Pest in Madagaskar.

Können Epidemien wie Ebola in Zukunft verhindert werden? Lassen sich AIDS und Malaria irgendwann ganz besiegen? Welchen Einfluss haben traditionelle Heiler heute noch? Antworten darauf sucht ZDF-Korrespondent Timm Kröger aus dem Studio Johannesburg in seiner 45 Minuten dauernden TV-Reportage auf phoenix.

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