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Wohin geht die Eurasische Wirtschaftsunion?

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Am 1. Januar 2015 tritt die Eurasische Wirtschaftsunion in Kraft. Aus diesem Anlass hatten die Botschaft der Republik Kasachstan, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Berliner Eurasische Club zu einer Diskussion über die Chancen und Herausforderung dieser Gemeinschaft eingeladen.

Kasachstans Botschafter Bolat Nussupov informierte die Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung über die neue wirtschaftliche Ausrichtung Kasachstans, die der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew in seiner jüngsten Jahresbotschaft in Astana verkündet hat.

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Im Mittelpunkt steht dabei der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, des Wohnungsbaus und der Energienetze. Für deutsche Unternehmen böte sich eine Zusammenarbeit vor allem beim Ausbau der Transport-Routen durch Kasachstan an.

Nussupov unterstrich das besondere Interesse Kasachstans am Ausbau der Beziehungen zur Europäischen Union. Von den bisher investierten 200 Milliarden US-Dollar kämen einhundert Milliarden US-Dollar aus der EU.

Deutschland nehme in den Beziehungen einen besonderen Stellenwert ein. Im Rahmen des Abkommens über eine Rohstoff- und Technologie-Partnerschaft befänden sich zwölf Projekte mit einem Investitionsvolumen von 700 Millionen Euro in der Realisierung.

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