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Auf einen oder zwei Wodka ins Museum

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Andrzej Szumowski, Geschäftsführer der Polnischen Wodka-Stiftung und Initiator des Museums
Andrzej Szumowski, Geschäftsführer der Polnischen Wodka-Stiftung und Initiator des Museums

Andrzej Szumowski, Geschäftsführer der Polnischen Wodka-Stiftung und Initiator des Museums: „Polnischer Wodka ist untrennbar mit unserer polnischen Kultur und den Bräuchen verbunden. Er gehört zu den wichtigsten polnischen Exportartikeln und ist für seinen exquisiten Geschmack und seine hohe Qualität auf der ganzen Welt bekannt. Ebenso wie der französische Cognac und der schottische Whisky steht er auf der Liste der geschützten geographischen Herkunftsangaben der Europäischen Union. Wir möchten, dass das polnische Museum den Besuchern die jahrhundertealte und reiche Geschichte, Tradition und Produktionsmethoden des polnischen Wodkas nahebringt. Während eines Workshops haben die Besucher die Möglichkeit, verschiedene Geschmacksrichtungen und Aromen polnischen Wodkas aus traditionellem polnischen Getreide und Kartoffeln zu entdecken.“

Das historische Gebäude beherbergt auch die Vodka Academy Bar, wo Verkostungen und museumspädagogische Veranstaltungen zu den Prinzipien des Servierens polnischen Wodkas stattfinden. Um köstliche Cocktails genießen zu können, von denen einige auf polnischem Wodka basieren, können die Besucher die elegante Bar „¾“ im dritten und vierten Stock besuchen. Zum Museum gehören auch das WuWu 24/7 Bistro und das Restaurant ZONI – oberhalb der riesigen historischen Öfen der ehemaligen Wodkafabrik.

Vor vier Jahren begannen die Restaurierungsarbeiten für das Museum. Ende 2014 wurde vom Architekturbüro Nizio Design International ein Innenausbau-Entwurf vorgestellt und zur Umsetzung angenommen. Die visuelle Identifikation des Museums stammt von Andrzej Pągowski, einem renommierten polnischen Grafikdesigner. Kurz darauf begannen die Restaurationsarbeiten des historischen Gebäudes und im Frühjahr 2017 standen die Räumlichkeiten für die Innenausbau und die Installation der Ausstellungen bereit. Das Projekt wurde von der EU mit 585.000 Euro gefördert.