Start Reisetipps Ausstellung in Moskau: Jüdische Geschichte und Geschichten aus Wien

Ausstellung in Moskau: Jüdische Geschichte und Geschichten aus Wien

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Jüdisches Museum Wien zu Gast in Moskau
Jüdisches Museum Wien zu Gast in Moskau: Kuratorin Astrid Peterle mit den KünstlerInnen bei der Eröffnung der Ausstellung im „Memorial“

Jüdisches Museum Wien zu Gast in Moskau
Jüdisches Museum Wien zu Gast in Moskau: Kuratorin Astrid Peterle mit den Künstlern bei der Eröffnung
Kunst statt Sanktionen: Im Moskauer Museum für Moderne Kunst wurde die Ausstellung „Tales of 2 Cities“ – eine Kooperation des Jüdischen Museums Wien, der Menschenrechtsgesellschaft „Memorial“, dem Österreichischen Kulturforum Moskau und dem Moskauer Museum für Moderne Kunst – eröffnet.

Präsentiert wurden Werke der KünstlerInnen Zenita Komad and the Unity Operators, Ekaterina Shapiro-Obermair, Hans Weigand aus Wien und Olga Jitlina, Haim Sokol, Alisa Yoffe aus Moskau.

Die Arbeiten entstanden aus einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Objekten aus den Sammlungen des Jüdischen Museums Wien und der Sammlung der Menschenrechtsgesellschaft „Memorial“, die einerseits die Geschichte und Geschichten dieser Museumsbestände künstlerisch reflektieren, andererseits aber wieder neue Geschichten erschaffen.

Sowohl das Jüdische Museum Wien als auch das „Memorial“ in Moskau verfügen über zahlreiche Bestände und Objekte, die wichtige Dokumente zur Geschichte darstellen. Viele dieser historischen Zeugnisse haben einen sehr intimen Hintergrund und sind mit ganz individuellen, persönlichen Schicksalen verbunden. Gestiftet, geschenkt, vererbt – die Herkunft dieser Bestände sind so verschieden wie die Objekte selbst.

Die Ausstellung speist sich aus historischen Quellen, versteht sich jedoch nicht als historische Schau, sondern in erster Linie als künstlerisches Projekt. Die von Astrid Peterle vom Jüdischen Museum Wien kuratierte Ausstellung läuft von 16.9. bis 5.10.2014 in Moskau und wird ab 20. Jänner 2015 in Wien im Museum Judenplatz im Rahmen der von Danielle Spera ins Leben gerufenen Reihe Jewish Museum Contemporary zu sehen sein.