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Danzig in 24 Stunden hautnah erleben

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Die Hafenstadt Danzig (Gdańsk) an der Ostseeküste gehört zu den schönsten Metropolen in Polens (Foto: POT)
Die Hafenstadt Danzig (Gdańsk) an der Ostseeküste gehört zu den schönsten Metropolen in Polens (Foto: POT)

Danzig, die Stadt der Freiheit und Polens Tor zum Meer, war schon immer ein Reiseziel. Vor Jahrhunderten Europas riesige Speisekammer und ein Treffpunkt von Handelsleuten, die von den berühmten Getreidespeichern verschiedener Waren angezogen wurden. Heute ist die Metropole eine wichtige Destination in Polen und auf der touristischen Weltkarte.

Danzig ist wie ein Magnet. Die faszinierende Geschichte der Stadt, die majestätische Architektur, das weite Meer, die traumhaften Strände, der funkelnde Bernstein und vor allem der ungebrochene Geist der Freiheit haben eine große Anziehungskraft.

In Danzig wurde die Gewerkschaftsbewegung Solidarność geboren, die unter der Führung des charismatischen Lech Wałęsa zum Fall des Kommunismus in Europa führte. Seither wird die Stadt an der Motlau in aller Welt mit dem höchsten Gut, der Freiheit, in Verbindung gebracht.

Diese tausend Jahre alte Stadt an der Ostsee, Heimatstadt von Hevelius, Fahrenheit, Schopenhauer, Grass und Walesa, ist eine der größten touristischen Attraktionen. Danzig ist reich an Baudenkmälern, Bürgerhäusern, Kirchen, militärischen Befestigungen und Hafenanlagen. Sie alle bilden ein einzigartiges Kulturerbe. Die Geschichte aus zehn Jahrhunderten strahlt eine besondere Atmosphäre von Danzig aus, schafft ein einmaliges Flair. Um alles das zu erleben, ist ein Wochenendausflug nach Danzig ideal.

Danzig gilt als eine der schönsten Städte in Polen und liegt an der Ostsee. Durchaus gerechtfertigt trägt Danzig den Beinamen Perle der Ostsee. Video: Christian Gewiese

So entdecken Sie Danzig in 24 Stunden

9 Uhr. Auf zum Strand in Brzezno. Nicht viele Städte auf der Welt haben das Glück, so wunderschöne Sandstrände wie Danzig zu haben. Es lohnt sich, auch nur eine Viertelstunde lang hier die Sonne zu genießen und die jodhaltige Meeresbrise einzuatmen. Rund um den Strand gibt es viele Fischrestaurants, der lange Holzsteg eignet sich sehr gut für Spaziergänge.

Alternativ: Der Morgen ist der beste Zeitpunkt, um auf der Insel Wyspa Sobieszewskanach am Strand nach Bernstein zu suchen. Beim Joggen oder Bernsteinsuchen kann man auch Robben begegnen.

12 Uhr. Leuchtturm in Nowy Port (Neufahrwasser).Pünktlich um 12, 14, 16 und 18 Uhr wird vom Mast auf dem Dach des historischen Backsteinleuchtturms der Zeitball fallen gelassen. Früher diente der Zeitball den Schiffskapitänen, um die Position eines Schiffes auf See exakt bestimmen zu können, heute ist er eine reine touristische Attraktion. Das Leuchtturmgebäude ist ebenfalls sehenswert: von oben, aus der offenen Galerie, gibt es eine wunderbare Aussicht auf die Weichselmündung und Westerplatte.

Alternativ: Besuch im Europäischen Solidarnosc Zentrum. Das Gebäude am Solidarność Platz knüpft an die Werfttradition an, aber sein Inneres ist sehr modern. Die permanente Ausstellung muss unbedingt besichtigt werden, sie zeigt den Weg vom Sozialismus zur Freiheit.

13 Uhr. Fahrt mit der Wassertram F5. Ziel ist die Westerplatte und Festung Weichselmündung. Nowy Port und die Gegend rund um die ehemalige Weichselmündung bergen viele Attraktionen. Es wäre schade, sie während der Stadtbesichtigung auszulassen. Deshalb sollte man am Leuchtturm die Wassertram F5 zur Westerplatte nehmen, wo der Zweite Weltkrieg ausbrach, und später das ehemalige Kunstwerk des Festungsbaus Weichselmündung, besichtigen.

Alternativ: Nach einem schnellen Lunch folgt ein Abstecher ins Nationalmuseum (ul. Torunska). Das einmalige Gemälde „Das Jüngste Gericht“ von Hans Memling ist im 1. Stock zu bewundern. Weiters gibt es dort Werke holländischer Maler und eindrucksvolle Stiche von Albrecht Dürer zu besichtigen.

16 Uhr. Zeit für Gaumenfreuden am Fluss Motlawa (Motlau). Die Danziger Küche lernt man am besten in einem der Restaurants an den Langen Brücke kennen. Das ist das Herz des alten Hafens. Hier endeten einst die langen Seereisen und die Seeleute suchten die nahliegenden Tavernen. An der Langen Brücke wird noch heute fantastisch gekocht. Nach dem Essen kann man bei einem Spaziergang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der sogenannten. Rechtstadt sehen. Durch das Grüne Tor gelangt man auf den Langen Markt, wo das Rathaus der Rechtstadt (Główne Miasto), der Artushof und der Neptunbrunnen bewundert werden können.

18 Uhr: Auf einen Kaffee in eine der traditionsreichen Konditoreien. Die Danziger Konditoreien und Kaffeehäuser genießen seit Jahrhunderten den besten Ruf. Hier kann man jede Mahlzeit mit etwas Süßem beginnen. Unbedingt die hiesigen Lebkuchen kosten. Sie sind härter als die Thornen, aber ebenso würzig und aromatisch.

Alternativ: Bernsteinkaufen in der ul. Mariacka/Frauengasse. Auf der kurzen Strecke zwischen dem Fluss Motlau und der Marienkirche können wir Bernstein in jeder Form bewundern und auch kaufen. Von natürlichen, honigfarbenen Bernsteinklumpen bis zu den wunderschön geschliffenen Kleinoden, in Gold oder Silber eingefasst. Man kann hier einmalige Schmuckstücke erwerben oder zur selbständigen intensiven Suche nach dem „Gold der Ostsee“ auf den Danziger Stränden inspiriert werden.

20 Uhr. Besuch auf dem historischen Solidarnosc Platz. Hier, am Denkmal der gefallenen Werftarbeiter, sammeln sich die Danziger bei wichtigen Anlässen, die drei Kreuze mit den Ankern erinnern daran, dass der Protest der Arbeiter der Danziger Werft zur Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc führte. Gleich daneben steht das moderne Gebäude des Europäischen Solidarnosc Zentrums und das Werfttor Nr. 2 – Zeugen eines wichtigen Kapitels in der Nachkriegsgeschichte Polens.

Alternativ: Theateraufführung oder Konzert im Shakespeare-Theater. Nach einem Abendessen in einer der urigen Kneipen an den Langen Brücke oder Szafarnia auf der anderen Uferseite, ist der Besuch im Shakespeare Theater empfehlenswert. Das Theatergebäude, das nach den Mustern der Elisabethanischen Bühnen errichtet wurde, ist heute der Stolz der Stadt. Sein Dach kann in nur drei Minuten geöffnet oder bei Regen geschlossen werden. Während der Theateraufführung können wir uns wie in England im 16. Jh. fühlen, damals konnte man die genialen Werke und die begabten Schauspieler bei Sonnenlicht erleben.

22 Uhr. Rein in die Klubs auf dem ehemaligen Werftgelände. Bis vor kurzem war die Danziger Werft eine Stadt mit eigenem Verkehrs- und Straßensystem zwischen den einzelnen Produktionshallen. In den alten Produktionshallen kann bis in die frühen Morgenstunden abgetanzt werden.

Lust auf einen Abstecher nach Danzig? Mehr Informationen sowie Tipps zu Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der „Goldenen Stadt“ an der polnischen Ostsee gibt’s auf ihrer Webseite. Klicken, lesen, Koffer packen und ab geht die Post! Willkommen in Danzig. Witamy w Gdańsku!
(Advertorial)


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