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Flandern macht den Weg frei für Reisende

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Flandern zeiht nicht nur Touristen an. Brügge ist die größte Stadt der Provinz Westflandern (Foto: Kris Jacobs, VisitFlanders)
Flandern zieht nicht nur Touristen an. Brügge ist die größte Stadt in Westflandern (Foto: Kris Jacobs, VisitFlanders)

Darauf haben Flandern-Reisende schon lange gewartet: Reisen in die Nachbarregion sind für Touristen aus Deutschland ab dem 1. Juli wieder einfacher. Die Test- und Quarantänepflicht entfällt, Übernachtungen, Shopping, Restaurant- und Museumsbesuche sind erlaubt.

Der belgische Konzertierungsausschuss hat dabei klare Regeln und einen Vier-Stufenplan für einen sicheren touristischen Aufenthalt beschlossen – so steht einem entspannten Urlaub an der Küste, einem Städtetrip oder einer Radtour durch Flandern nichts mehr im Wege.

Wichtige Grundlage für die Beschlüsse des Konzertierungsausschusses ist das digitale COVID-Zertifikat. Es wird ab 1. Juli in allen EU-Ländern verwendet und belegt, dass sein Inhaber gegen das Coronavirus vollständig geimpft, negativ auf das Coronavirus getestet oder vom Coronavirus genesen ist.

Wer über ein Zertifikat verfügt, kann in den EU-Mitgliedsstaaten frei reisen, sollte sich jedoch über die Bestimmungen im jeweiligen Land informieren. Durch die aktuelle Einstufung Deutschlands als Nicht-Risiko-Gebiet benötigen Reisende jedoch nicht einmal dies, sondern können ohne Test und Quarantäne einreisen. Touristen müssen aber weiterhin vor Einreise das Passenger Locator Form ausfüllen. Ebenso gelten bestimmte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

Bereits jetzt ist in Belgien vieles möglich: Hotels, Ferienhäuser, Bungalowparks und Campingplätze dürfen Gäste empfangen und in ihren Außenbereichen bewirten. Museen und Bibliotheken, Tierparks und Outdoor-Vergnügungsparks haben unter entsprechenden Auflagen geöffnet.

Zudem hat Belgien nun einen präzisen „Vier-Schritte-Fahrplan für die Sommermonate“ entwickelt, der sich an den landesweiten Impfquoten und Inzidenzzahlen orientiert und schrittweise Öffnungen vorsieht:

Seit 9. Juni dürfen Betriebe des Gaststättengewerbes auch ihre Innenbereiche öffnen.
Vier Personen pro Tisch oder ein Haushalt pro Tisch dürfen mit einem Abstand von 1,5 m zwischen den Tischen zusammensitzen.
Die Sperrstunde für die Außenbereiche wird auf 23.30 Uhr ausgeweitet.
Kulturelle Veranstaltungen können drinnen mit bis zu 200 Personen und draußen mit bis zu 400 Personen jeweils mit Maske und Sicherheitsabständen stattfinden.
Indoor-Aktivitäten in Naturparks, Zoos, tropischen Schwimmbädern und Kinos sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Ab dem 1. Juli ist dann das Einkaufen wieder uneingeschränkt möglich. Zudem sind bei Kultur- und Sportveranstaltungen drinnen bis zu 2.000 Personen und draußen bis zu 2.500 Personen mit Maske und Abstand erlaubt, ab dem 30. Juli bzw. 1. September wird diese Zahl noch einmal ausgeweitet.

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