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So wird eine Kreuzfahrt zum echten Erlebnis

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Eine Kreuzfahrt ist für viele Menschen ein lang geträumter Urlausbtraum
Eine Kreuzfahrt durch die Karibik ist für viele Menschen ein lang geträumter Urlausbtraum (Foto: Pixabay)

Auf eine Kreuzfahrt gehen ist für viele Menschen nicht mehr nur ein Traum. Angebote von Reiseveranstaltern gibt es zahlreiche und die Preise für die Traumreise sind verlockend. Ob Karibik, Mittelmeer oder durch die Fjorde Norwegens – alle Kreuzfahrt-Routen versprechen großartige Impressionen.

Viele Urlauber möchten auch während ihrer Traumreise auf einem Kreuzfahrtschiff nicht auf die digitalen Errungenschaften des Internets verzichten. Doch beim Surfen auf Kreuzfahrtschiffen ist Vorsicht geboten. Nicht alle Reedereien stellen den Zugang zum Internet kostenlos zur Verfügung.

Wer darauf Wert legt jederzeit Lust auf Surfen im Internet oder Online-Gaming hat, sollte sich unbedingt vorher über die Kosten informieren. Denn bei Kreuzfahrten in Europa kommt die Roaming-Regelung der EU-nicht zum Tragen, da diese lediglich an Land, jedoch nicht auf dem Meer gilt.

Die kostenlose Nutzung des WLANs zum Surfen ist meist nur bei Premium-Kabinen inkludiert. Die Preise können bis zu 80 Cent pro Minute betragen, während Flatrates bis zu 30 Euro pro Tag keine Seltenheit darstellen. Das sollten besonders Gamer und sonstige Internetuser beachten.

Wer also ein paar Folgen von international gefeierten Serien wie „Squid Game“ auf Netflix streamen, einen der vielen verschieden designten Slots auf PokerStars Vegas ausprobieren oder ein paar Runden Doppelkopf online gegen andere Spieler spielen möchte, der sollte daher vor der Buchung die WLAN-Preise überprüfen.

Passagier bestimmt die Höhe des Trinkgeldes

Zumindest in einem anderen Bereich sparen die Urlauber seit rund einem Jahr bares Geld, denn mit der lange Zeit üblichen Trinkgeldklausel auf vielen Kreuzfahrtschiffen ist seit Dezember letzten Jahres Schluss. Das Oberlandesgericht Koblenz gab Ende letzten Jahres einer Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband recht.

Diese hatte moniert, dass Reiseveranstalter dazu übergegangen waren, ein pauschales Trinkgeld ohne ausdrückliche Zustimmung der Passagiere vom Bordkonto abzubuchen.

Das geht so nicht, befand das Gericht. Es bleibt daher weiterhin dem Passagier überlassen, ob und wie viel Trinkgeld er zahlen möchte. In der Vergangenheit hatten Veranstalter oft mehr als 100 Euro ohne Zustimmung einkassiert, das ist nun rechtswidrig.

Nicht alles an Bord ist auch All-Inklusiv

Eine Kreuzfahrt ist grundsätzlich kein All-Inklusive-Urlaub. Inkludiert im Preis sind zumeist die Kabine und die Verpflegung im Speisesaal, bzw. am Buffet. Doch darüber hinaus können durchaus weitere Kosten anfallen. Diese betreffen beispielsweise alkoholische Getränke ebenso wie Zusatzangebote.

Darunter verstehen die Veranstalter Landausflüge, spezielle Restaurants, Diskotheken und Fotos. Alkoholische Getränke, die bei Landausflügen gekauft wurden, dürfen nicht an Bord konsumiert werden. Sie kommen in die Verwahrung und werden den Passagieren am Ende der Kreuzfahrt ausgehändigt.

Beim Abendessen ist es hin und wieder denkbar, mit anderen Gästen an einem Tisch zu sitzen. Darauf sollte man sich vorab einstellen. Wer das vermeiden möchte, sollte diesen Wunsch dem Personal rechtzeitig bekannt geben. Kleiderordnungen sind zwar grundsätzlich nicht vorgesehen, doch manche Passagiere würden sich gerne auf entsprechende Abendveranstaltungen beim Packen ihrer Koffer vorbereiten.

Es ergibt also durchaus Sinn, sich das Programm vorab genau anzusehen und seine Kleidung danach auszurichten. Dies gilt sinngemäß auch für die Kabine. Diese sind in zahlreichen verschiedenen Ausführungen buchbar. Sich Bilder der Originalkabine vorher anzusehen, verhindert eine Enttäuschung auf dem Schiff.

Während der Kreuzfahrt gelten eigene Zeit-Regeln

Die Zeit ist zumeist ein Faktor, der von den Gästen unterschätzt wird. Dies betrifft auch die Dauer eines Landaufenthaltes. Wer dort einige Sehenswürdigkeiten erkunden möchte, oder gar eine Führung gebucht hat, sollte genau wissen, wann er Land betreten wird, und wann er spätestens zurück sein muss.

Denn die Ankunftszeiten eines Kreuzfahrtschiffes geben noch keinen Aufschluss darüber, wann die Passagiere tatsächlich von Bord dürfen. Zuvor muss das Schiff noch inspiziert und freigegeben werden, das kann bis zu einer Stunde dauern.

Kreuzfahrtschiffe sind zumeist so groß, dass die Passagiere gar nicht merken, dass sie sich auf einem Schiff befinden. Doch auf hoher See kann es durchaus einmal zu einem hohen Wellengang kommen. Dann ist die See unruhig.

Das lässt sich weitestgehend vermeiden, wenn man seine Kreuzfahrt so wählt, dass sich der Zeitraum außerhalb der rauen Wetter-Saison befindet. Wer also zur Seekrankheit neigt, sollte dies berücksichtigen. Passagiere, die sich für ihre Traumkreuzfahrt gut vorbereiten, haben mehr von ihrem Abenteuer auf hoher See und weniger vermeidbare Extrakosten.

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