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Museumstipp für Köln-Besucher: Ludwig goes Pop

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Die Ausstellung „Ludwig goes Pop“ bi­etet die Möglichkeit, Pop als Aus­druck eines mod­er­nen Lebens­ge­fühls zu be­greifen

Die Ausstellung „Ludwig goes Pop“ bi­etet die Möglichkeit, Pop als Aus­druck eines mod­er­nen Lebens­ge­fühls zu be­greifen
Die Ausstellung „Ludwig goes Pop“ bi­etet die Möglichkeit, Pop als Aus­druck eines mod­er­nen Lebens­ge­fühls zu be­greifen
Vom 2. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 zeigt das Museum Ludwig die Sonderausstellung „LUDWIG GOES POP“. Dank der Sammelleidenschaft des Ehepaares Peter und Irene Ludwig besitzt das Kölner Museum Ludwig heute den bedeutendsten Pop-Art-Bestand außerhalb der USA.

Die Ausstellung präsentiert die zentralen Werke der führenden Pop-Protagonisten, dabei werden neben den Werken aus der Kölner Sammlung auch Exponate anderer Museen in Wien, Budapest, Koblenz, Basel, Aachen und Peking zu sehen sein.

In den 1960er Jahren hielt der „Alltag“ Einzug in die Kunst: In allen Spielarten von humorvoll-ironisch bis bissig und kritisch setzten sich Künstler mit dem Zeitgeist auseinander, integrierten Versatzstücke und Zitate aus der Konsum- und Werbewelt, Comics, Wissenschaft, Technik, Erotik, Massenmedien in ihre Kunst – eine Absage an die vorherrschende Kunst und ihre hehren Werte Originalität, Authentizität und „Tiefe“.

Pop war eine Befreiung für die einen – ein trivialer Affront für die anderen. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, genau dieses Phänomen zu erkunden und Pop als Ausdruck eines modernen Lebensgefühls zu begreifen.

Das Museum Ludwig wurde 1976 durch die Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst des Ehepaars Ludwig gegründet. Es sollte als erstes Kölner Museum Kunst der Gegenwart ausstellen.

Neben Pop Art-Werken gaben die Ludwigs als Dauerleihgabe an das Museum außerdem noch eine umfangreiche Sammlung der Russischen Avantgarde aus der Zeit von 1906 bis 1930 sowie ein Konvolut von mehreren hundert Arbeiten von Pablo Picasso. Die Werke Picassos sind inzwischen durch zwei großzügige Schenkungen in den Jahren 1994 und 2001 in den Besitz des Museums übergegangen.

Die moderne Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums mit der Expressionisten-Sammlung des Kölner Juristen Joseph Haubrich bildete die Basis für die Sammlung zeitgenössischer Kunst und wurde inzwischen ebenfalls in das Museum Ludwig integriert.

Roy Lichtensteins „Maybe“, Andy Warhols „Brillo Boxes“ oder George Segals „Restaurant Window“ – Ikonen der amerikanischen Pop Art – gehören zu den bekanntesten Werken des Museums.