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Wanderglück statt Winterschlaf in Franken

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Grenzenloses Wanderglück in einer tief verschneiten Winterlandschaft macht Spaß
Grenzenloses Wanderglück in einer tief verschneiten Winterlandschaft macht Spaß (Bild: Nicky, Pixabay)

Wandern liegt im Trend, und das Wanderglück kennt keine Jahreszeiten. Zum Beispiel im winterlichen Naturpark Altmühltal in Franken. Das gefrorene Laub knistert unter den Schritten, die Wintersonne funkelt auf dem Wasser und leises Rascheln zeigt, dass die Bewohner des Morsbachtals und Touristen trotz der frischen Temperaturen unterwegs sind.

Wer beim Wandern auf dem Morsbachtalweg bei Titting die Augen offen hält, macht sicher die eine oder andere tierische Entdeckung! Die Route ist einer der winterlichen Tourentipps, die der Naturpark Altmühltal auf seiner Website vorstellt.

Die ausgewählten Wege sind – mit entsprechender Kleidung – auch bei winterlichen Verhältnissen gut begehbar. Mal machen kurze zwei Kilometer Lust auf einen Spaziergang, mal laden sportliche 24 Kilometer zum Winterwandertag ein.

Auf dem Dietfurter Wasserweg „Zurück zur Quelle“ (10 Kilometer) geht es etwa mit dem Floß über den historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal. Der Adolf-Hackner-Weg rund um Greding (12 Kilometer) führt zu versteckten Sinterterrassen im Wald und beim „Winterglück auf der TraumSchlaufe Eichstätt“ (11,6 Kilometer) beeindrucken das Figurenfeld und ein uralter Kreuzweg.

Ein Tipp für Familien ist der Natur-Erlebnis-Pfad am Nagelberg bei Treuchtlingen mit Wildgehege und „Hexentanzplatz“. Nach der Tour sorgen die regionalen Gastgeber:innen dafür, dass allen wieder schön warm wird.

Wanderglück in und rund um Iphofen

Durch verschneite Weinberge mit Ausblicken auf das Fränkische Weinland und den Steigerwald, entlang der historischen Stadtmauer oder auf einem Naturerlebnisweg für Familien – so wandert es sich im Winter in und um die Weinstadt Iphofen.

Landschaftsliebhaber zum Beispiel kommen auf der Weinentdeckerrunde, dem Kronsbergweg oder in der Weinlage Kalb auf ihre Kosten. Für eine kurze, aber abwechslungsreiche Tour steht der 1,8 Kilometer lange Rundweg „Herrengraben“ entlang der vollständig erhaltenen Iphöfer Stadtmauer.

Wer die Tour verlängern möchte, hängt eine Runde um den Stadtsee zu den zehn übergroßen Bocksbeuteln des „Bocksbeutel PS Art Projekts“ an. Eine Einkehr in den Restaurants, Cafés und Weinstuben der Stadt rundet den Tag ab.

Für Familien bietet der Hutewaldweg Naturerlebnisse auf 3,2 Kilometern. Er führt um die Hutungsfläche von fränkischem Gelbvieh und Rothirschen und zeigt schon Kindern, wie Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen.


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