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Wandern in der Dominikanischen Republik

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Ian Cumming
Das Kolonialviertel von Santo Domingo lockt abends Touristen und Einheimische an (Foto: Ian Cumming)

Das Kolonialviertel von Santo Domingo ist ein beliebter Treff (Foto: Ian Cumming/FVA Domin. Republik)

Die Dominikanische Republik ist die Karibik-Destination mit  dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die meisten Europäer  verkörpert sie das Ideal vom karibischen Badeurlaub mit Traumstränden, Palmen,  Merengue-Tanz, Cocktails und  karibischer Lebensfreude.

Mit über 30  Nationalparks unterschiedlicher Vegetationszonen, dem höchsten  Gebirge der Karibik und  jeder Menge Kulturgütern aus  der Kolonialzeit eignet sich das  Land aber auch hervorragend für aktive  und erlebnisreiche Ferien.

Die Dominikanische Republik bietet nicht nur viele unterschiedliche Landschaften sondern beherbergt auch das höchste Gebirge der Karibik. Der Gipfel des Pico Duarte ist mit 3.175 Metern ein Dorado für Wanderer. Kletter-Kenntnisse sind nicht nötig, um ihn zu erklimmen, auch keine aufwändigen Sicherungsvorkehrungen.

Jeder, der gut zu Fuss und Ausdauersport gewöhnt ist, kann ihn in einer geführten Drei-Tages-Tour durch das grüne Herz der Insel erklimmen. Zwei Tage dauert der Aufstieg auf ausgewiesenen Wanderwegen, einen Tag der Abstieg. Magnet für alle, die sich für Canyoning oder River-Rafting interessieren, sind ausserdem die Flüsse und tiefen Schluchten in der Region.

Idealer Ausgangspunkt für ein- oder mehrtägige Ausflüge ist der Ort Jarabacoa, 600 Meter ü.d.M. gelegen. Hier, in den Tälern und auf den Höhen der nahezu unbesiedelten Bergkette vulkanischen Ursprungs, wird die Vielfalt der Insel Hispaniola besonders deutlich.

Statt Palmen erwarten den Besucher Pinienwälder und Erdbeerfelder in fast mitteleuropäischem Klima. Kein Wunder, dass die eher europäisch anmutende Bergwelt den Beinamen „Dominikanische Alpen“ trägt.

Tipp: Die Ökotourismus-Lodge Sonido de Yaque in Calabazos. Das Projekt, das „Klang des Flusses Yaque“ bedeutet, bietet die Unterbringung in sechs Hütten direkt am Fluss. Stromerzeugung und Wasser-Aufbereitung für die Anlage funktionieren durch autarke und nachhaltige Öko-Konzepte.

Das gemeinschaftliche Projekt dient der Verbesserung der Lebensverhältnisse von 35 Familien. Ebenfalls hautnahes Natur-Feeling bieten Rancho Baiguate sowie Rancho Olivier in Jarabacoa. Gut zu wissen: In der Dominikanischen Republik leben keine Tiere, die so giftig sind, dass ihr Biss lebensgefährlich werden könnte.

Backgroundinformation über die Dominikanische Republik

Der erste Tourist erreichte die Dominikanische Republik im Jahr 1492 und hieß Christoph Kolumbus. Reich an historischen Sehenswürdigkeiten, präsentiert sich das Land dem ausländischen Besucher heute als interessantes Reiseziel, in dem verschiedene Einflüsse aus Europa, Amerika und Afrika  über mehrere Jahrhunderte hinweg zu einer neuen, modernen karibischen Kultur verschmolzen.

Im Jahr 2011 kamen 4.2 Millionen Touristen aus aller Welt . Von der  International Association of Golf Tour Operators (IAGTO) zum besten Golf-Reiseziel in der Karibik und Lateinamerika gekürt,  bietet die Dominikanische Republik 28 Designer-Golfplätze, viele Hotels & Resorts der Luxusklasse, ursprüngliche Strände, lebhafte Städte und malerische Dörfer.

Aufgrund ihres breiten Angebots für alle Arten von Urlaub ist die Dominikanische Republik bei  Familien, Singles und Paaren jeder Altersklasse gleichermaßen beliebt. Viele internationale Stars und berühmten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft verbringen regelmäßig Erholungszeiten auf der schönen Insel.

In der Corps Touristique– Broschüre „Die schönsten Wanderungen der Welt“ werden interessante Routen für Wanderer in 27 Ländern – von Ägypten bis Zypern – vorgestellt. Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden.
 
Foto: Ian Cumming/FVA Domin. Republik