Start Service Veränderung tut weh, aber führt zum Ziel

Veränderung tut weh, aber führt zum Ziel

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Auf der Waage registriert er zunächst ein dreistelliges Ergebnis. Erst kommt der Schock, dann das konkrete Ziel: das Minus-15-Kilogramm-Projekt. Ein Selbstversuch in mehreren Akten. Starmoderator Wolfram Pirchner lädt ein zum Mitmachen: Abnehmen ohne Diät, alte Gewohnheiten abstreifen, ein neues Lebensgefühl entwickeln – aber bloß nicht hungern!

Sein persönliches Projekt ist ein Selbstexperiment: Schluss mit dem unkontrollierten Hineinstopfen von verlockenden Köstlichkeiten und süßen Verführungen. Es geht um Disziplin, aber es geht auch sehr um Lustgewinn.

Und was sagt der innere Schweinehund dazu? Er ist ein ständiger Begleiter und ihn zu bändigen, ist eine Herausforderung.

Wolfram Pirchner: „Der Schweinehund ist an allem schuld. Er wird zur Verantwortung gezogen, wenn ich rauche, wenn ich zu viel trinke, wenn ich Nahrungsmittel in mich hineinstopfe, als gäbe es kein Morgen, wenn Fähigkeiten, Talente und Eigenschaften wie Beherrschung, Disziplin, Korrektheit, Bescheidenheit, Askese und viele mehr auf der Strecke bleiben.

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Wenn Sinnen und Trachten nach eigener Verantwortung im endlosen Meer der Lüste und Genüsse ertrinken. Das ist der Schweinehund oder jener Anteil in dir, der sich so nennt … Und der sich dann (meistens) durchsetzt. Und er gewinnt oft, nicht wahr?

Kommt dir das bekannt vor? Was ich immer noch nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, wie der Hund und das Schwein dazu kommen, diese scheinbar endlose Symbiose, diese Gesamtheit bilden zu müssen.

Das sind doch beides ganz annehmbare und schätzenswerte Lebewesen, der Hund mehr als das Schwein aus meiner Sicht – nur diese Begriffszusammensetzung, dieses Wortkonstrukt ist komisch. Aber jeder weiß, was man darunter versteht.

Unverständlich auch die Charaktereigenschaften, die ich/du als Individuum ihm gegenüber haben: Da sind wir schwach, kraftlos, entscheidungsmüde, widerstandslos – er hingegen ist stark, vereinnahmend, vor Energie strotzend, gigantisch und sehr wohlbeleibt. Ja, der Schweinehund ist in meiner Vorstellung gut genährt.

Diese Worte, Bilder und Gefühle sind zusammengefasst meine Gedanken. Der Schweinehund ist vollschlank. So wie ich. Bin ich dadurch ein Schweinehund?

Nein, sicher nicht. Nur: ich bin überzeugt davon, dass wir lernen können, ihn an die Leine zu nehmen und ihn sanft und liebevoll zu erziehen. Voraussetzung ist, dass wir das auch wollen.“

Fit, lebensfroh, gesund, das war seine Vision. Wolfram Pirchner zeigt in seinem Buch, wie er es geschafft hat. Wetten, dass Sie es auch schaffen?