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Deutsche planen Winterurlaub in Österreich

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Winterurlaub in Österreich
Winterurlaub in den österreichischen Alpen ist bei deutschen Gästen gefragt (Foto: Alexander Lesnitsky, Pixabay)

Die kommende Wintersaison steht im Zeichen der Teuerung und Energiekrise. Die Mehrheit der Deutschen werden dennoch ihren Winterurlaub in den Alpen verbringen. 56 Prozent der potenziellen Gäste haben Skiabenteuer und Co. für diesen Winter bereits wieder geplant, bei den regelmäßigen Alpenurlaubern sogar über 80 Prozent. Nur 12 Prozent schließen den Winterurlaub aus, während ein Drittel noch unentschlossen ist.

„Die Sehnsucht nach Wintererlebnissen in den Alpen ist groß, der Winterurlaub beliebt. Deutsche Gäste zeigen eine hohe Loyalität, wenngleich viele Destinationen noch kommunikative Überzeugungsarbeit leisten müssen“, sagt Georg Hofherr, Gründer von P8 Marketing.

Das Potential für Buchungen ist groß: Vor allem jene Gäste, die innerhalb der vergangenen drei oder fünf Jahre einmal Winterurlaub in den Alpen gemacht haben, sind noch zu knapp 50 Prozent unentschlossen.

Preissteigerungen müssen nachvollziehbar sein

Die Kosten für den Winterurlaub sind eine treibende Sorge aller potenziellen Gäste im kommenden Winter. Besorgt zeigen sich die Befragten aufgrund der steigenden Kosten – diese werden genau im Blick behalten. Nur etwa 15 Prozent haben nicht vor, genauer auf die Ausgaben im Urlaub zu achten. Kostengünstige Angebote sind daher klar im Vorteil.

„Es geht um Vorteilsmanagement ist in diesem Winter. Nachvollziehbare Ticketpreise, die gewohnte Angebotsvielfalt und attraktive Gesamtpakete sind für den heimischen Tourismus wichtiger denn je“, weiß Hofherr.

Der Kostenanstieg ist für die Winterurlauber nachvollziehbar, sollte aber in Maßen ausfallen – Preissteigerungen werden nur bis zu einer gewissen Grenze akzeptiert. Nur 11 % finden Preissteigerungen bei ihren Skiticket bis 12 Prozent, 28 Prozent bis 8 Prozent und 34 Prozent bis 5 Prozent akzeptabel. Allerdings empfinden auch nur 17 Prozent Preissteigerungen grundsätzlich nicht in Ordnung.

„Das Verständnis für Preisanstiege beim Winterurlaub ist ein heißes Eisen. Die Preissteigerungen sind umfassend und transparent zu erläutern“, so Hofherr. Während sich die Überlegung zum Wechsel der Urlaubsdestination in der Waage hält, wollen 47 Prozent der Winteräste in der Gastronomie sparen.

Gleich viele überlegen, durch das Ausweichen auf eine kostengünstigere Unterkunftskategorie, einzusparen. Hingegen nur 19 Prozent wären bereit, aus Kostengründen auf die Anreise mit der Bahn umzusteigen.

Bewusstsein für Verzicht vorhanden

Bei den potenziellen Wintergästen ist das Bewusstsein für überschaubaren Verzicht gut ausgeprägt,  es besteht eine hohe Akzeptanz für Sparmaßnahmen. Eine überproportionale Kürzung bei den Angeboten und im Komfort bereitet wenige Sorgen.

Für bis zu 70 Prozent sind eingeschränkte Öffnungen bei Seilbahnen, der Verzicht auf Sitzheizungen oder langsamere Geschwindigkeiten völlig akzeptabel, um die 50 Prozent sind es für frequenzabhängigen Betrieb, Reduzierung der Pistenbeschneiung oder der Raumtemperatur in der Berggastronomie.

„Die Akzeptanz von Maßnahmen im Rahmen des Energiesparens erfahren hohe Akzeptanz, wenn diese das Gesamtangebot nicht spürbar einschränken“, sagt Georg Hofherr.

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