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Tourismus: Hilfe, wir ertrinken im Plastikmüll!

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Ob im Alltag oder im Urlaub: Immer mehr Plastikmüll verseucht die Meere, immer mehr Müll produzieren Industrie und Tourismuswirtschaft
Ob im Alltag oder im Urlaub: Immer mehr Plastikmüll verseucht die Meere, immer mehr Müll produzieren Industrie und Tourismuswirtschaft

Ob im Alltag oder im Urlaub: Immer mehr Plastikmüll verseucht die Meere, immer mehr Müll produzieren Industrie und  Tourismuswirtschaft
Ob im Alltag oder im Urlaub: Immer mehr Müll produzieren Industrie und Tourismuswirtschaft (Foto: Pixabay)
Urlaub am Plastikmeer. Muscheln, Bernstein, ein Fossil. Das könnten Funde eines Strandtages sein. Doch die Vermüllung der Meere trübt den Badespaß. Und sie bedroht Meeresbewohner und vergiftet unser Essen. Jedes Jahr werden 311 Millionen Tonnen Plastik hergestellt.

Das Erdölprodukt findet zunehmend Einzug in Insustrie und Privathaushalt – es ist billig, zu billig: Die Recyclingrate liegt weltweit bei wenigen Prozent.

Mindestens 150 Millionen Tonnen Müll haben sich Schätzungen zufolge bereits im Meer angesammelt – vermutlich sogar noch mehr. Er stammt aus dem Schiffsverkehr wenn beispielsweise Container oder Abfall über Bord gehen.

Greenpeace: „Er wird über Flüsse angespült, wenn Autoreifen entsorgt werden. Er wird aber auch durch den Tourismus verursacht, wenn Schwimmflügel, Plastikgabeln oder kaputte Spielzeugbagger nicht wieder mitgenommen werden. An der Ostsee macht das laut Helcom-Bericht „Marine Litter in the Baltic Sea Region“ vermutlich 60 Prozent des Mülls aus.“

Rund acht Millionen Tonnen Plastik landen pro Jahr in den Weltmeeren. Inzwischen ist offensichtlich, dass es so nicht weitergehen kann. Plastik ist aus unserer Konsumgesellschaft kaum wegzudenken. Frischhaltefolien, Einkaufstüten, Wasserflaschen. Kunststoff ist günstig, praktisch und vielseitig einsetzbar. Im Alltag, im Büro, in der Freizeit und im Urlaub.

Gerade das ist das Problem: Biologisch nicht abbaubar, bleibt Plastik auch nach dem Gebrauch in der Umwelt, lagert sich in Pflanzen an oder wird von Tieren gefressen – oft mit tödlichen Folgen.

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