
Der Wüstenstaat Saudi-Arabien will eine neue Einnahmequellen erobern. Statt nur auf Erdöl setzt jetzt das Königreich verstärkt auch auf Meetings, Events, Tagungen und Kongresse. Und das aus gutem Grund: Der MICE-Markt entwickelt sich zu einem der strategisch wichtigsten Segmente im Tourismus- und Businessumfeld. Marktanalysen zeigen: Der Bereich ist zwar nicht der größte, aber der profitabelste und dynamischste des Königreichs. Zudem gilt er als vergleichsweise wenig saisonabhängig.
Für den deutschsprachigen Markt gewinnt diese Entwicklung an Relevanz. Mehr als 600 Unternehmen aus D-A-CH sind inzwischen in Saudi-Arabien aktiv, wobei der Großteil davon aus Deutschland stammt. Darunter befinden sich zahlreiche international führende Industrie- und Technologieunternehmen.
Viele dieser Firmen steuern regionale Projekte, internationale Kooperationen und Managementfunktionen zunehmend aus dem Königreich. Entsprechend steigt der Bedarf an professionell organisierten Konferenzen, Management-Meetings, Incentive-Formaten sowie internationalen Fachveranstaltungen vor Ort.
Sogar Donald Trump baut ein Luxushotel
Sogar der Familienclan von Präsident Donald Trump hat das Geld in der Wüste gerochen und baut seine Präsenz am Golf weiter aus. Sein Name soll künftig ein XXXL-Luxushotel zieren, das einem Bericht der „Financial Times“ zufolge der saudische Immobilienentwickler DarGlobal bauen will.
Das rund sieben Milliarden Dollar teure Projekt soll alles zu bieten haben, was in der Welt der Superreichen gefragt ist. Es ist Teil eines 63-Milliarden-Dollar-Projekts namens Dirijah, das vom saudischen Staatsfonds unterstützt wird.
Die beiden Unternehmen arbeiteten außerdem an einem drei Milliarden Dollar teuren Trump Plaza Tower in Jeddah, der Büros, Luxuswohnungen und Stadthäuser umfassen werde, berichtet das Finanzblatt weiter.
Wachstum über dem Business-Travel-Niveau
Studien erwarten für den saudischen MICE-Sektor bis 2030 ein jährliches Wachstum von rund zehn Prozent. Damit wächst das Segment deutlich schneller als der klassische Geschäftsreisemarkt.

Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Lücke. Trotz hoher Nachfrage gibt es bislang nur wenige Destination-Management-Anbieter mit internationaler Ausrichtung. Europäische, insbesondere deutsche, Standards in Planung, Kommunikation und Prozesssicherheit sind nur begrenzt verfügbar.
Saudi-Arabien positioniert sich im MICE-Markt
Vor diesem Hintergrund baut SELA eine eigene Destination Management Company (DMC) auf. Nach internen Analysen verfügt das Unternehmen dank seiner Erfahrung in der Eventorganisation, im Venue-Betrieb und in der Infrastruktur über eine solide Ausgangsbasis für den MICE-Bereich.
Die neue DMC wird von einem international erfahrenen Managementteam geführt. Es kennt die Anforderungen europäischer Unternehmen an Reaktionsgeschwindigkeit, Konzeption und Umsetzungsqualität.
Marktbeobachtungen zeigen, dass MICE-Projekte in Saudi-Arabien besonders erfolgreich sind, wenn die Entscheidungswege kurz, die Konzepte klar und die Lösungen passgenau sind. SELA will diese Faktoren systematisch bündeln und sich als langfristiger Partner für internationale Unternehmen positionieren.
Mit einem Standort in Jeddah, dem wichtigsten internationalen Gateway des Landes, sowie direktem Zugang zu nationalen Entscheidungsstrukturen bietet die SELA DMC deutschen Unternehmen einen strukturierten Einstieg in den saudischen MICE-Markt.
Saudi-Arabiens Tourismus wächst
Der Tourismus im Königreich boomt dank der Visit Saudi-Initiative zur Diversifizierung der Wirtschaft, mit einem Fokus auf MICE, Kultur, Abenteuer (z.B. Fallschirmspringen, Wüstenexpeditionen) und historischen Stätten wie Al-Ula, während religiöse Pilgerreisen nach Mekka und Medina weiterhin wichtig sind.

Die „Vision 2030“: Ziel ist die Abkehr von der Ölabhängigkeit durch massive Investitionen in den Tourismus und Infrastruktur. Das geplante Wachstum: Starker Anstieg der Besucherzahlen, mit dem Ziel, bis 2030 150 Millionen Besucher zu erreichen.
Deutsche Reisende benötigen ein E-Visum und sollten die Wintermonate (Oktober-April) als beste Reisezeit wählen, die lokalen Sitten respektieren und sich über Sicherheitslage (Grenzgebiet Jemen) informieren, auch wenn Reisen grundsätzlich als sicher gelten.
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