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Vorsicht bei WLAN-Nutzung an Bord!

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WLAN an Bord: Passagier tippt auf seinem iPad
WLAN an Bord birgt für Geschäftsreisende viele Risiken. Deshalb ist Vorsicht angesagt (Foto: TB, Archiv)

Wi-Fi in the Sky: Geschäftsreisende wissen die zunehmende Verfügbarkeit von WLAN an Bord von Flugzeugen zu schätzen. Über die mit der Nutzung dieser ungeschützten Netzwerke verbundenen Sicherheitsrisiken wird jedoch kaum nachgedacht. Ohne die richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Hacker auf vertrauliche Kunden- und Unternehmensdaten und persönliche Informationen zugreifen. Die Travel Management Company BCD Travel warnt Unternehmen und Reisende vor den Risiken der Nutzung dieser Netzwerke an öffentlichen Plätzen, am Flughafen, im Flugzeug und in Hotels.

WLAN öffnet das Tor für Hacker

In den letzten Jahren hat die Anzahl der Fluggesellschaften, die WLAN an Bord anbieten, deutlich zugenommen. Weltweit wird auf etwa 43 Prozent der verfügbaren Sitzplatzkilometer WLAN angeboten. Fast alle Fluggesellschaften bieten WLAN jetzt zumindest für einige ihrer Flugzeuge an, hauptsächlich auf Interkontinentalflügen. Geschäftsreisende wissen diese Innovation zu schätzen und lassen oft alle Vorsicht außer Acht, um während des Fluges ein wenig zu arbeiten.

„Reisende sind sich der großen Risiken nicht bewusst, die ein offenes WLAN-Netzwerk für ihren Arbeitgeber darstellt. Sie riskieren es, ihre Mobilgeräte mit Viren und Malware zu infizieren, die sich dann im Unternehmensnetzwerk weiter verbreiten und andere Nutzer infizieren“, sagt Frank Schuchard, Information Security Officer bei BCD Travel. Das Unternehmen riskiert den Verlust persönlicher und vertraulicher Informationen. Und nach dem ersten Hackerangriff können weitere Angriffe auf Systeme und Daten folgen. Das kann zu Sabotage und Reputationsverlust führen.“


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Diese Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig

„Es gibt einige einfache Vorkehrungen, die jeder Geschäftsreisende treffen sollte, um seine Mobilgeräte und damit das Firmennetzwerk zu schützen“, sagt der Sicherheitsbeauftragte der Travel Management Company. „Reisende müssen sich bewusst sein, welche Auswirkungen ihre Handlungen haben können und wie wichtig der Schutz vertraulicher und sensibler Informationen ist.“

  • Installieren Sie ein Anti-Virus-Programm und eine Firewall. Wenn Sie Ihr Gerät mit einem Netzwerk verbinden, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie nur über eine vertrauenswürdige, sichere VPN-Verbindung wie Ihr Firmen-VPN auf dieses Netzwerk zugreifen. VPN steht für virtuelles privates Netzwerk. So werden alle Ihre Daten verschlüsselt übertragen. Direkte Verbindungen zu öffentlichen WLAN-Netzwerken sollten durch die VPN-Lösung verhindert werden.
  • Sorgen Sie dafür, dass Mobilgeräte, die von Ihrem Unternehmen gemanagt werden, Updates zu Sicherheitsrichtlinien erhalten.
  • Machen Sie regelmäßige Back-ups der Daten auf Ihren Mobilgeräten.
  • Natürlich sollten auch Unternehmen Vorkehrungen treffen. Die folgenden Maßnahmen können abhängig von der Art der Geschäftstätigkeit und der Speicherung von Kundeninformationen strikter ausfallen:

  • Einsatz von Verschlüsselungstechnologien (z. B. VPNs), um die Vertraulichkeit und Unverfälschbarkeit der Kommunikation zu gewährleisten.
  • Implementierung von Mechanismen zur gegenseitigen Authentifizierung, um die Identität von Sender und Empfänger vor dem Übertragen von Daten zu verifizieren.
  • Verbot der Nutzung unsicherer WLAN-Netzwerke, insbesondere solcher, die für ihre Anfälligkeit bekannt sind.
  • Deaktivierung von Netzwerkschnittstellen, die vom Gerät nicht benötigt werden. Dadurch verringert sich die Angriffsfläche.