
Die Verlobung ist im Gang, bald gibt’s auch eine Lufthochzeit: Air France-KLM hat die Verfahren zur Mehrheitsübernahme an SAS gestartet. Der franzöisch-niederländische Luftfahrtkonzern besitzt derzeit 19,9 % der Anteile an der skandinavischen Fluggesellschaft.
Seit Sommer 2024 gibt es eine kommerzielle Zusammenarbeit zwischen SAS, Air France und KLM in Form erweiterter Codeshare- und Interline-Vereinbarungen, die durch den Beitritt von SAS zur SkyTeam-Allianz weiter gestärkt wird.
Wenn alle notwendigen Bedingungen erfüllt sind, würde Air France-KLM die Anteile von Castlelake und Lind Invest vollständig übernehmen und damit seinen eigenen Anteil auf 60,5 % erhöhen. Der dänische Staat würde seinen Anteil von 26,4 % an SAS und seine Sitze im Verwaltungsrat behalten.
Der Wert der geplanten Investition von Air France-KLM in SAS wird zum Abschluss der Transaktion auf Grundlage der jüngsten Finanzergebnisse von SAS – einschließlich EBITDA und Nettoverschuldung – ermittelt. Diese Transaktion würde dem mittelfristigen Finanzausblick des Konzerns entsprechen.
Vorbehaltlich der Erteilung aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung aller aufschiebenden Bedingungen wird ein Abschluss der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 angestrebt. Mit der Mehrheitsbeteiligung würde Air France-KLM die Kontrolle über SAS erlangen, die dann eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe wird.
Übernahme von SAS sichert Synergien
Dieser neue Schritt würde es Air France-KLM und SAS ermöglichen, ihr Synergiepotenzial durch eine umfassende Integration in allen Geschäftsbereichen, einschließlich des Kundenbindungsbereichs, voll auszuschöpfen und würde über die kommerziellen Aktivitäten hinausgehen. Die Gruppe würde die Mehrheit der Sitze im Verwaltungsrat der Fluggesellschaft halten.
Das Interesse von Air France-KLM an dieser Transaktion beruht auf der deutlichen Verbesserung der finanziellen und operativen Leistung von SAS, dem Erfolg der bestehenden kommerziellen Zusammenarbeit sowie dem Vertrauen der Gruppe in das langfristige Potenzial der skandinavischen Fluggesellschaft.
„Von dieser Transaktion profitieren unsere Kunden und alle Skandinavier von einer verbesserten Konnektivität, sowie die SAS-Teams, deren Engagement entscheidend dazu beigetragen hat, der Fluggesellschaft wieder ihren rechtmäßigen Platz zu geben. Sie würden einer Gruppe von Fluggesellschaften beitreten, die sich gemeinsam für Spitzenleistungen und eine nachhaltigere Zukunft des Luftverkehrs einsetzen. Wir freuen uns auf dieses neue Kapitel unserer gemeinsamen Reise“, sagte Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM.
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