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Praktikum im Ausland für Weltenbummler

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Praktikum: Frau mit Kind auf dem Arm in Thailand
Praktikum in Thailand: Rebecca leistet einen Freiwilligendienst in Thailand (Foto: Carl Duisberg Centren)

Lust auf ein Praktikum im Ausland? Oder lieber Freiwilligendienst? Über soziales Engagement weltweit oder Vorbereitung auf die spätere Berufsausbildung informiert die neue Broschüre „Study, Work and Volunteer 2018“ der gemeinnützigen Carl Duisberg Centren.

Auf Abiturienten, junge Berufstätige, Studenten und Hochschulabsolventen warten Auslandseinsätze fernab touristischer Pfade. Neben bewährten Zielen in Europa, Nordamerika und Down Under sind auch Asien oder Südafrika beliebt. Spanisch als Unterrichtsfach in den Schulen inspiriert mittlerweile immer mehr Weltenbummler zu Aufenthalten auf dem südamerikanischen Kontinent. Der Veranstalter bietet daher erstmalig auch Praktika und Freiwilligeneinsätze in Argentinien und Chile an.

Praktikum für Allrounder in Südamerika

Trendiges Reiseziel für Weltentdecker ist Südamerika: „Als vergleichsweise günstige Alternativen zu Ländern wie Neuseeland, Australien oder etwa klassischen Sprachkursen in Spanien bieten Argentinien und Chile viel Potenzial“, so Janna Pressentin, Expertin für Auslandsaufenthalte bei den Carl Duisberg Centren.

Und: „Viele Schulabgänger verfügen mittlerweile über Spanischkenntnisse. Schon länger verzeichnen wir eine steigende Nachfrage für Südamerika, der wir mit den neuen Angeboten entgegenkommen möchten.“

Broschüre Study, Work & Volunteer
Broschüre Study, Work & Volunteer
Beim Berufspraktikum in modernen Metropolen wie Santiago oder Buenos Aires trainieren die Teilnehmer ihre Sprachkenntnisse „on the job“. Auf dem Kontinent der Gegensätze warten fernab touristischer Pfade auch viele soziale Projekte auf engagierte Helfer.

Wer von allem etwas möchte, kann auch Sprachkurs, Praktikum und eine Rundreise auf eigene Faust kombinieren. Im sogenannten „Programm-Hopping“ ermöglichen Partnerorganisationen vor Ort eine Mitarbeit in verschiedenen Freiwilligenprojekten.

Einsatzgebiete sind die Arbeit mit Kindern, Senioren oder Menschen mit Behinderung, aber auch im Pferdetherapiezentrum oder Umweltschutz. Auch für Spanisch-Anfänger gibt es geeignete Programme, die meist mit einem Spanischkurs beginnen. Möglich sind Aufenthalte von vier Wochen bis zu einem Jahr.

Praktikum: Sinnvolle Inhalte – spannende Ziele

Ob für Hilfsbereite, Karriereorientierte, Abenteurer oder Studis auf Probe – Einsatzgebiete gibt es auf allen Kontinenten und für unterschiedliche Zielsetzungen. Reisenden, die nicht in die weite Ferne wollen, stehen etwa in Brighton an der englischen Südküste wie auch im irischen Dublin Unternehmenspraktika in vielen Branchen offen – auch schon für junge Erwachsene ab 17 Jahren.

Neuseeland, Australien und Kanada sind nach wie vor die erste Adresse für Work and Travel-Aufenthalte. Wer diese Reiseform wählt, sollte flexibel sein und Lust auf wechselnde Aushilfsjobs haben.

Für Freiwilligendienste bietet gerade Südafrika vertraute europäische Standards in Kombination mit der Exotik des Landes – die Einsätze sind bei einer Dauer bis zu 90 Tagen visumsfrei. Ein Schnupperstudium im Ausland verbindet Bildung und Auslandserfahrung.

Studieninteressierte können in Kanada innerhalb von sechs Monaten ein „Diploma in International Business Management“ oder in „Business Communication“ erwerben und das Studium optional mit einem passenden bezahlten Praktikum vor Ort abrunden.

Tipps und Tricks für ein Praktikum

Für eine flexible Reiseplanung empfiehlt der Bildungsanbieter einen variablen Rückflug, der sich vor Ort umbuchen lässt. So ist Platz für spontane Reiseplanänderungen. Künftige Abiturienten sollten sich noch bis zum Jahresende einen groben Plan machen, um frühzeitig Einreisebestimmungen und Fristen für Visa im Auge zu haben. Alle Programme lassen sich mit einem Sprachkurs kombinieren. Professionelle Anbieter stellen eine entsprechende organisatorische Beratung bei der Planung sowie eine interkulturelle Einweisung vor Ort sicher – also keine Scheu vor exotischen Gefilden!