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Dauerregen in Thailand: Urlaub fällt ins Wasser!

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Der Dauerregen in Thailand vermiest Reisenden ihren Urlaub. Statt Sonne und hohe Temperaturen regnet es – ungewöhnlich für diese Zeit in Thailand (Foto: Pixabay)
Der Dauerregen in Thailand vermiest Reisenden ihren Urlaub. Statt Sonne und hohe Temperaturen regnet es – ungewöhnlich für diese Zeit in Thailand (Foto: Pixabay)

Der Dauerregen in Thailand vermiest Reisenden ihren Urlaub. Statt Sonne und hohe Temperaturen regnet es – ungewöhnlich für diese Zeit in Thailand (Foto: Pixabay)
Der Dauerregen in Thailand vermiest Reisenden ihren Urlaub. Statt Sonne und hohe Temperaturen regnet es heftig und unaufhörlich – ungewöhnlich für diese Zeit in Thailand (Foto: Sasin Tipchai, Pixabay)
Wer nach Thailand reist oder dort bereits urlaubt, muss sich weiterhin auf viel Regen einstellen. Der amtliche Wetterdienst sagt für heute vor allem in den südwestlich von Bangkok gelegenen Regionen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan schwere Regenfälle voraus.

In den vergangenen Tagen haben heftige Regenfälle zu Überschwemmungen im Süden Thailands einschließlich der Feriengebiete Koh Samui, Krabi und Phuket geführt und können sich auf weitere Landesteile ausweiten. Es kommt zu Behinderungen im Flug-, Schienen- und Straßenverkehr innerhalb Thailands. Die Flutkatastrophe in den Südprovinzen Thailands spitzt sich weiter zu.

Am Montagabend stand die Phetkasem Road in Prachuap Khiri Khans Bang-Saphan-Distrikt in südlicher Richtung über einen Meter hoch unter Wasser und war für Fahrzeuge unpassierbar, schreibt das Onlineportal «Der Farang». Damit brach eine der Hauptverkehrsachsen, die den Süden mit dem Rest des Landes verbindet, zusammen.

In elf Provinzen drohen Erdrutsche. Warnungen wurden für Ranong, Phang Nga, Phuket, Krabi, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon, Surat Thani, Phattthalung, Nakhon Si Thammarat und Trang ausgesprochen.

In Nakhon Si Thammarat brachte ein Erdrutsch am Montag den Verkehr auf dem Highway Nummer 4 zwischen Thung Song und Ron Phibun zum Erliegen. Ebenfalls weiterhin beeinträchtigt ist der Flugverkehr. Der Flughafen in Nakhon Si Thammarat bleibt heute und morgen geschlossen.

Residenten, Geschäftsreisenden und Urlaubern in Thailand rät das deutsche Auswärtige Amt, sich über lokale Medien und diese Reise- und Sicherheitshinweise über die aktuelle Lage zu informieren, wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

Laut dem Amt für Katastrophenschutz- und Hilfe (DDPM) seien seit Anfang Jahr knapp eine Million Menschen in zwölf Südprovinzen von der Flutkatastrophe betroffen. Einzig in Yala scheint sich die Lage entspannt zu haben. Trotzdem kamen bis Montag 21 Menschen in den Fluten um, zwei werden noch vermisst.

Die Regierung hat mittlerweile ein Krisenzentrum eröffnet, um die Hilfe für die Flutopfer effektiv koordinieren zu können.

Niederschläge gegen Ende des Jahres sind in dieser Region üblich, aber selten in diesem Ausmass. Die Hochsaison (trockene Zeit) auf Koh Samui fällt eigentlich in den europäischen Sommer, aber aufgrund von Weihnachten/Neujahr ist die Insel auch in dieser Jahreszeit sehr gut gebucht.

Die Monsun-Schauer haben bereits im Dezember ihre Wirkung auf den Tourismus gezeigt. Laut dem Online-Portal Der Farang gab es seit Jahren im Dezember nicht mehr so wenige Gäste wie 2016.