
Angola baut mit der Gründung des Angola Convention Bureau (ACB) in Luanda seine Position im globalen MICE-Markt weiter aus. Damit entwickelt sich das afrikanische Land zu einer kommenden Destination für internationale Konferenzen, Unternehmensveranstaltungen und Incentive-Reisen.
Das Bureau in Luanda fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen Destination, Wirtschaft und internationaler Veranstaltungsindustrie und unterstützt Veranstaltungsplaner, Verbände und Unternehmen bei der Umsetzung von Business-Events im Land.
Unter dem Leitmotiv The Meeting Room in Africa positioniert sich Angola als wachsender MICE-Standort, der Business-Events mit kultureller Tiefe und authentischen Destinationserlebnissen verbindet.
Event-Tourismus in Angola mit großem Potenzial
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie zur wirtschaftlichen Diversifizierung und internationalen Integration.
Parallel dazu investiert das Land in den Ausbau seiner Infrastruktur – darunter ein neues Konferenzzentrum in Luanda mit Kapazitäten für bis zu 3.000 Teilnehmer und modernen Rahmenbedingungen für internationale Veranstaltungen.
Mit der Gründung des ACB unterstreicht Angola seine Ambition, sich als Gastgeberland für Veranstaltungen von internationaler Größe zu etablieren.
Der Eventtourismus wird dabei gezielt als strategischer Pfeiler der wirtschaftlichen Diversifizierung positioniert. Im Mai verzeichnet das ACB auf der IMEX in Frankfurt seinen ersten internationalen Auftritt.
„Angola verfügt im MICE-Bereich über ein außergewöhnliches touristisches Potenzial, kombiniert mit einer einzigartigen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt sowie einer sich dynamisch entwickelnden Infrastruktur“, sagt Julia Kleber, die seit 2025 die globale touristische Repräsentanz Angolas betreut.
Aufstrebende MICE-Destination Angola mit Wachstumsperspektive
Angola besitzt ein starkes Potenzial im internationalen MICE-Markt. Dies zeigt sich auch in der Entwicklung des Geschäftsreiseverkehrs aus Europa, der von 45.757 Einreisen (2024) auf 59.750 Einreisen (2025) gestiegen ist.
Der Ausbau des Sektors wird durch das ACB aktiv unterstützt, das gezielt internationale Veranstaltungen ins Land holen und neue Partnerschaften zwischen globaler Eventwirtschaft und lokalen Akteuren fördern soll.
Gleichzeitig versteht sich das Bureau als Impulsgeber für nachhaltiges Wachstum sowie für neue Beschäftigungsmöglichkeiten, insbesondere für junge Menschen in Angola.
Investitionen in Angola bedeuten Zugang zu einem Markt mit hohem Wachstumspotenzial, wachsender internationaler Vernetzung und langfristiger Entwicklungsperspektive.
Infrastruktur, Konnektivität und wirtschaftlicher Wandel
Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist der Ausbau moderner Infrastruktur und der wirtschaftliche Transformationsprozess des Landes.
Der Dr. António Agostinho Neto International Airport entwickelt sich zu einem internationalen Drehkreuz mit einer Kapazität von bis zu 15 Millionen Passagieren jährlich und Anbindungen an Airlines wie Lufthansa, Emirates und Qatar Airways.
Ergänzend entsteht im Rahmen des Lundo-Projekts in Luanda ein neues Konferenzzentrum, das künftig als wichtiger Baustein der MICE-Infrastruktur fungiert. Es bietet Kapazitäten für bis zu 3.000 Teilnehmer und ist auf internationale Veranstaltungen ausgelegt. Die Eröffnung ist für Herbst 2026 geplant.
Parallel verschiebt sich die Wirtschaftsstruktur zunehmend in Richtung Tourismus, Dienstleistungen und Infrastruktur. Der Tourismussektor ist weiter Motor für Wachstum, Beschäftigung und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Über das Angola Convention Bureau in Luanda
Das Angola Convention Bureau (ACB) unterstützt internationale Veranstaltungsplaner, Verbände und Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Business-Events im Land und fungiert als Schnittstelle zwischen Destination und globaler Veranstaltungsindustrie.
Das ACB in Luanda leitet Margarida Gorjão-Henriques, Expertin für MICE und Destinationsmarketing. Sie ist als Direktorin auch für die internationale Positionierung Angolas und den Aufbau von Partnerschaften und Marktstrukturen verantwortlich.
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