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Schweiz feiert 150 Jahre Wintertourismus

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Unglaublich, aber wahr: Die Schweizer verdanken ihren Wintertourismus einer urigen Wette, die als Geburtsstunde des Wintertourismus gilt. Es war eine Wette im Jahr 1864 zwischen Johannes Badrutt, einem Hotelier aus St. Moritz in Graubünden und seinen englischen Sommergästen.

Im Herbst 1864 schloss der St. Moritzer Hotelier Johannes Badrutt mit sechs englischen Gästen eine Wette: Er versprach ihnen, sie würden auch im Winter bei Sonnenschein hemdsärmelig auf seiner Terrasse sitzen können. Falls er Unrecht haben sollte, würde er die Reisekosten von London nach St. Moritz übernehmen.

Die Engländer reisten im folgenden Frühling braungebrannt nach Hause: Der Wintertourismus war lanciert. Aus diesem Anlass widmet Schweiz Tourismus die Wintersaison 2014/2015 dem Schweizer Pioniergeist von gestern, heute und morgen.

Das Ferienmagazin von Schweiz Tourismus erzählt nicht nur die Geschichte des Wintertourismus in der Schweiz. Schweizurlauber finden darin – trotz des teuer gewordenen Franken – auch Anregungen, wo sie heute auf legendären Ski- und Langlaufpisten über den Schnee preiswert gleiten können, wo sie die modernsten Liftanlagen genießen, wo das Nachtschlittelvergnügen wartet oder sie in historischen Hotels am authentischsten nächtigen.

Dass die Eidgenossen auch heute noch ihre reizvolle Bergwelt mit Erfindergeist erschließen, beweist der erste Solarskilift der Welt in Tenna oder die Porsche Sesselbahn Laax. Letztere ist mit sechs Metern pro Sekunde nicht nur schneller als andere Bahnen, ihre Sessel schwenken außerdem zu Beginn der Fahrt um 45 Grad und bieten damit den Passagieren beste Sicht auf die Graubündner Winterlandschaft.

Geruhsamer als auf den Pisten geht es beim Schlittschuhlaufen im Eisbahn-Iglu bei Adelboden (Berner Oberland) zu. In den drei zusammengebauten Schnee-Iglus drehen Schlittschuhläufer auf über 100 Quadratmetern Pirouetten oder kurven gemütlich durch die Gänge.

In der Broschüre „myTop10“ empfehlen sieben Schweizer Winter-Originale Urlaubern ihre zehn Lieblingserlebnisse. Hier erzählt etwa Albin „Bini“ Amstutz, Bergführer und Chef der Grosstitlisschanze aus Engelberg, vom Tiefenrausch auf der Titlis-Abfahrt. Anne Fournier aus Verrey schwärmt derweil von der Kräuterküche Chez Coquoz in Champéry. Jeder kann sich hier für seine Reise inspirieren lassen.

Das Ferienmagazin von Schweiz Tourismus „150 Jahre Wintertourismus. Schweiz – das Original.“ und die „myTop10“-Broschüre sind kostenlos im Internet bestellbar.

Wer eine passende Unterkunft zum nostalgischen Wintererlebnis sucht, findet eine große Auswahl bei den „Swiss Historic Hotels“. Zum Beispiel das Hôtel du Pillon in les Diablerets (Genferseegebiet): Das oberhalb des Dorfes gelegene historische Hotel wurde 1860 für britische Gletscherwanderer gebaut. Auf der Sonnenterrasse erleben Besucher eine spektakuläre Aussicht auf die Berge und Gletscher der Diablerets.

Für Urlauber mit anderen Hotelvorlieben bieten weitere Themenhotels wie die „Typischen Schweizer Hotels“, die „Design & Lifestyle Hotels“ oder die „Swiss Deluxe Hotels“ und die „Wellness Hotels“ eine passende Unterkunft. Die Suchmaschine unter www.MySwitzerland.com/besthotels ermöglicht die komfortable Suche nach dem Wunschhotel in jeder Schweizer Region.

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