
Die Sicherheitslage im Nahen Osten und der Golfregion bleibt hochgradig volatil. Reisewarnung für Bahrain, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate. Laut österreichischem Außenministerium kommt es in der gesamten Region nach wie vor zu militärischen Auseinandersetzungen. Es muss weiterhin mit Raketenangriffen gerechnet werden.
Das Auswärtige Amt (AA) hat in einem Sicherheits-Update die Reisebranche über eine drohende weitere Eskalation informiert. Für Travel Manager und Reiseveranstalter gelten ab sofort verschärfte Sorgfaltspflichten.

Risikomanagement statt Reiseabbruch
Die drastische Verschärfung der Sicherheitslage in der Golfregion im März 2026 stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Während der Geschäftsreiseverkehr zu den großen Hubs wie Dubai und Doha unter massiven Einschränkungen leidet, steht die Fürsorgepflicht (Duty of Care) mehr denn je im Mittelpunkt.
Travel Manager müssen Reiserichtlinien jetzt agil anpassen, Echtzeit-Tracking aktivieren und alternative Routen priorisieren. Eine Reiseunterbrechung ist oft unvermeidbar, doch eine fundierte Gefährdungsbeurteilung bleibt das wichtigste Werkzeug, um die Sicherheit der Mitarbeitenden in der instabilen Golfregion zu gewährleisten.
Nach aktuellen Einschätzungen des Auswärtigen Amts beschränken sich die Risiken nicht mehr nur auf militärische Ziele. Aber auch zivile Einrichtungen, darunter internationale Flughäfen, Hotels und touristische Infrastruktur, sind potenzielle Ziele von Angriffen. Eine weitere Verschärfung der Sichereitslage kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Diese Länder sind besonders betroffen
Für die folgenden Staaten und Gebiete bestehen aktuell umfassende Reisewarnungen, die ohne Ausnahme für alle Reisezwecke – inklusive Transitflüge – gelten:
- Höchste Warnstufe & Ausreiseaufforderung: Libanon, Iran.
- Warnung & Ausreiseempfehlung: Irak.
- Umfassende Reisewarnung: Israel & Palästinensische Gebiete, Syrien, Jemen.
- Golfregion & Nachbarstaaten: Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Katar, Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Oman sowie Jordanien.

Business Travel: Transit und Beratungshaftung
Besonders kritisch für das Business Travel Management: Das Auswärtige Amt betont, dass die Warnungen auch für Umsteigeverbindungen (Transit) an den großen Hubs der Region gelten. Handlungsempfehlungen für Professionals:
- Beratungspflicht: Berücksichtigen Sie die aktuelle Lageeinschätzung zwingend bei jeder Buchung und Beratung.
- Flugrouten-Check: Prüfen Sie Alternativrouten für Transitflüge, um Störungen im Reiseablauf und Sicherheitsrisiken zu minimieren.
- Risikomanagement: Passen Sie Ihre operative Planung und die Gefährdungsbeurteilung für Geschäftsreisende umgehend an.
- Fürsorgepflicht: Konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Absicherung von Reisenden und Expats.
- Risiko-Einschätzung: Experten-Prognose zur weiteren Entwicklung der Lage am Persischen Golf.
Sicherheitslage wichtig für den DACH-Raum
Auch das österreichische Außenministerium (BMEIA) und das eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) haben ihre Reisehinweise für die Golfregion verschärft.
In Österreich gilt für Länder wie den Iran und Libanon aktuell die höchste Sicherheitsstufe (4). Für die VAE, Katar und Saudi-Arabien wurden aufgrund der volatilen Sicherheitslage im März 2026 auch eine hohe Sicherheitsgefährdung (Stufe 4) sowie Warnungen vor nicht notwendigen Reisen ausgesprochen wurden. Schweizer Unternehmen sind angehalten, die EDA-Fokusberichte zur Schifffahrt und Luftfahrt am Persischen Golf strikt zu befolgen.
Travel Risk Management zum Nachlesen
Risk Map 2026: Gefährliche Länder & Städte
Warum Asien als Reiseziel jetzt beliebt ist
Reiseversicherungen sind stark gefragt
Sie möchten mehr über Sicherheit auf Reisen erfahren? Sie interessieren sich für Business Travel Hier klicken und Sie bleiben up to date!





































