
In einer vor der versammelten Menge gezeigten Videobotschaft kündigte Saakaschwili an, „Georgien von der Regierung zu befreien, die das Land zerstören will.“
Saakaschwilis Partei, die Nationale Volksbewegung, wirft der herrschenden Koalition von Regierungschef Premierminister Irakli Garibaschwili vor, für die schwere Wirtschaftskrise der ehemaligen Sowjetrepublik verantwortlich zu sein.
Georgien, nach der russischen Bezeichnung Грузия gelegentlich auch Grusien oder Grusinien genannt, ist ein Staat an der Nahtstelle Eurasiens in Transkaukasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen.

Saakaschwili hatte die Kaukasus-Republik nach der Rosenrevolution von 2003 zehn Jahre lang regiert, wurde dann aber aus der Macht gedrängt. Die juristischen Ermittlungen gegen ihn kritisiert der Ex-Präsident als politisch motiviert. Saakaschwili lebt jetzt in Kiew.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Michail Saakaschwili als Berater engagiert. Der 47-Jährige solle die Ukraine bei der Umsetzung von Reformen beraten und internationale Unterstützung für das Land mobilisieren.
Saakaschwili ist nicht der erste Politiker aus dem Ausland, der von der neuen ukrainischen Führung rekrutiert wurde. Der in Litauen geborene Aivaras Abromavicius ist Minister für Handel und wirtschaftliche Entwicklung, die in den USA geborene Natalia Jaresko Finanzministerin. Der Georgier Alexander Kwitaschwili ist Gesundheitsminister. (Quellen: Zeit online, DW, Redaktion)
TRAVELbusiness-Reisetipp: Das österreichische Außenministerium warnt vor Reisen in die Gebiete Abchasien und Südossetien und in die unmittelbare Nähe der Konfliktregionen. Beide Konfliktgebiete befinden sich nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung. Russische Truppen sind dort stationiert.
Durch Minen und nicht explodierte Munition besteht immer noch eine erhöhte Gefahr in Gebieten, die während des Krieges von Kampfhandlungen betroffen waren oder von russischen Truppen nach dem Ende der Kampfhandlungen kontrolliert wurden.
Erhöhtes Sicherheitsrisiko im Rest des Landes. Es wird empfohlen vor der Reise in potentielle Krisengebiete mit den lokalen Behörden Kontakt aufzunehmen um eine eventuell notwendige Genehmigung einzuholen.
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