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Austrian Airlines halbiert das Flugangebot!

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Luftfahrt in der Krise: Austrian Airlines muss wegen Corona-Virus-Krise das gesamte Flugangebot reduzieren (Foto: Michèle Pauty, AUA)
Luftfahrt in der Krise: Austrian Airlines muss wegen Corona-Virus-Krise das gesamte Flugangebot reduzieren (Foto: Michèle Pauty, AUA)

Das Corona-Virus zwingt Austrian Airlines weitere Flüge zu streichen. Da die Lage angespannt bleibt und starke Buchungsrückgänge zu verzeichnen sind, wird die heimische Airline wie Lufthansa weitere „Anpassungen am Flugplan“ vornehmen: Im März sowie im April wird der österreichische Carrier bis zu 50 Prozent des gesamten Flugangebots canceln.

Aufgrund eines behördlichen Landeverbots für Flüge aus ganz Italien, das seit 11. März gilt, werden ab sofort Neapel und Rom nicht mehr angeflogen. Bereits seit Dienstag, dem 10. März, gab es auch für die restlichen Austrian Airlines Destinationen in Italien, nämlich Bologna, Mailand und Venedig, ein entsprechendes behördliches Verbot. Damit wird ganz Italien ab heute bis auf Weiteres nicht mehr angeflogen.

Darüber hinaus werden, neben Ausdünnungen, auch diverse andere Destinationen temporär ab spätestens Ende März bis 24. April eingestellt. Das betrifft Birmingham, Manchester, Lyon, Barcelona, Florenz, Leipzig, Nürnberg, Salzburg, Oslo, Göteborg, Krakau, Sibiu, Vilnius, Minsk und Sankt Petersburg.

Florenz wäre als saisonale Sommerdestination ursprünglich ab Ende März wieder im Programm gewesen. Allerdings wird auch diese Strecke jedenfalls bis 24. April eingestellt.

Alle genannten Destinationen bleiben über andere Drehkreuze der Lufthansa Group erreichbar, wie zum Beispiel Frankfurt. Betroffene Passagiere werden dementsprechend umgebucht. Der geplante Erstflug nach Boston wird von Ende März auf 2. Juni verschoben. Tel Aviv wird bis 24. April nicht angeflogen. Austrian Holidays führt ab Beginn des Sommerflugplans im April ebenfalls keine Flüge nach Italien durch.

Coronavirus wirbelt Austrian Airlines durcheinander

Andreas Otto, Vorstandsmitglied und CCO von Austrian Airlines
Andreas Otto, Vorstandsmitglied und CCO von Austrian Airlines
„Leider sind wir aufgrund der Entwicklung des Corona-Virus dazu gezwungen, noch stärker und schmerzhafter in unser Flugprogramm einzugreifen als bisher. Die Lage bleibt unübersichtlich. Deswegen können wir weitere Maßnahmen nicht ausschließen. Wir entschuldigen uns bei allen betroffenen Kunden für die Unregelmäßigkeiten im Flugplan und bitten um ihr Verständnis“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Für die betroffenen Passagiere von und nach Salzburg konnte Austrian Airlines dank des Kooperationspartners ÖBB schnell eine zusätzliche Lösung finden. Ab 1. April wird das AIRail-Angebot zwischen Salzburg und Wien von 3 auf bis zu 13 Züge täglich erhöht.

Diese Verbindungen sind auf den bisherigen Austrian Airlines Flugplan abgestimmt, sodass die Lufthansa-Tochter Kunden auf dieser Strecke, die großteils Transferpassagiere sind, weiterhin gute Anschlussmöglichkeiten ab Wien haben. Reisende profitieren zudem weiterhin von der guten Anbindung Salzburgs an Frankfurt über die Flüge der Lufthansa, wodurch häufig deutlich größere Flugzeuge auf dieser Strecke eingesetzt werden können als früher.

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, werden kostenfrei umgebucht oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung. Austrian Airlines bittet alle Fluggäste, die einen Flug im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf der Website unter „Meine Buchungen“ über den Status ihres Fluges zu informieren.

Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.


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