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Warum will Emirates keine Entschädigung bezahlen?

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Airlines in Asien und Nahost stoppen ihre Flüge. Emirates und Etihad führen nur Frachtflüge durch (Foto: Emirates)
Airlines in Asien und Nahost stoppen ihre Flüge. Emirates und Etihad führen nur Frachtflüge durch (Foto: Emirates)

Die britische Luftfahrtaufsicht Civial Aviation Authority (CAA) hat sich das Thema Fluggastrechte auf die Fahnen geschrieben. Nun rügt die CAA sechs Airlines, die berechtigte Entschädigungsansprüche von Passagieren infolge von Verspätungen nicht – oder nur verzögert und widerwillig – bezahlen: So u.a. die Edel-Fluglinien Emirates und Singapore Airlines.

Nach europäischem Fluggastrecht haben Passagiere Anspruch auf Geld, wenn sie ihr Ziel mehr als drei Stunden verspätet erreichen.

Laut einem CAA-Bericht kümmert dies aber die Fluggesellschaften Emirates, Etihad, Turkish Airlines, American Airlines, Vueling und Singapore Airlines sehr wenig.

Nach CAA-Schätzungen haben jährlich rund 200.000 Passagiere einen berechtigten Entschädigungsanspruch, weil sie einen Weiterflug verpassten und mehr als drei Stunden verspätet am eigentlichen Ziel ankamen.

Grundsätzlich hat der Passagier bei Langstreckenflügen dann auf 300 Euro Anspruch. Beträgt die Verspätung mehr als vier Stunden, verdoppelt sich der Betrag sogar auf 600 Euro. Die meisten Fluggast-Beschwerden habe es deswegen bei Emirates gegeben, sagt die CAA.

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