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Geschäftsreise mit Kurzurlaub verbinden?

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Einer von fünf Geschäftsreisenden pro Jahr macht eine sogenannte Bleisure-Reise (Foto: Pixabay)
Einer von fünf Geschäftsreisenden pro Jahr macht eine sogenannte Bleisure-Reise (Foto: Pixabay)

Geschäftsreisen mit einem Kurzurlaub verbinden soll im Kommen sein. Die Fakten sprechen eine andere Sprache als der vermeintliche Trend, dass Geschäftsreisende im Anschluss an ihren Businesstrip ein oder zwei Urlaubstage anhängen. Eine Studie, bei der 29 Millionen Geschäftsreisen ausgewertet wurden, zeigt jedoch, dass die Zahl sogenannter „Bleisure-Reisen“ (Business & Leisure) in den letzten fünf Jahren nicht zugenommen hat.

Die Ergebnisse der Studie der CWT Solutions Group: Einer von fünf Geschäftsreisenden pro Jahr macht eine Bleisure-Reise – somit sind sieben Prozent aller Geschäftsreisen Bleisure-Trips.

Business mit Kurzurlaub kombinieren: Das Whitepaper „A Quantitative Look At The Bleisure Phenomenon“ kann kostenlos heruntergeladen werden
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In beinahe 50 Prozent dieser Reisen verbleiben die Mitarbeiter nach dem Geschäftstermin weiter am Zielort, in 34 Prozent treten sie ihre Reise früher an. Die restlichen 20 Prozent halten sich sowohl vor als auch nach der Geschäftsreise am Zielort auf.

In der Studie der CWT Solutions Group wurden Daten von Geschäftsreisen ausgewertet, die zwischen 2011 und 2015 durch CWT gebucht wurden. Bleisure-Reisen definieren sich demnach über mindestens eine zusätzliche Übernachtung am Zielort von Samstag auf Sonntag, entweder vor oder nach der Geschäftsreise.

„Es reden immer mehr Leute darüber, ihre Geschäftsreise mit Urlaub zu verbinden. Deshalb ist es überraschend, dass die Zahl der Bleisure-Reisen nicht gestiegen ist“, sagt Catalin Ciobanu, Senior Director Data & Analytics der CWT Solutions Group. „Bleisure-Reisende machen ein oder zwei solcher Reisen pro Jahr, unabhängig von Demografie oder Reisehäufigkeit.“

Weibliche Geschäftsreisende neigen zum Kurzurlaub

Unter anderem legt die Studie offen, dass Frauen eher dazu neigen, Bleisure-Trips zu machen als Männer. Auch nutzen laut Studie eher jüngere Geschäftsreisende die Möglichkeit, ihre Geschäftstätigkeiten mit Freizeit zu verbinden. Diese Ergebnisse lassen sich dadurch erklären, dass beide Gruppen weniger Geschäftsreisen im Jahr bestreiten und diese eine Besonderheit darstellen. Zusätzliche Urlaubstage werden dann gerne noch angehängt oder vorangestellt. Bei Vielreisenden wiederum sinkt die Bereitschaft zu Bleisure-Trips auf weniger als fünf Prozent.

Entfernungen spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle: Je länger der Flug dauert, desto eher versuchen Reisende, die Geschäftsreise mit Urlaub zu verbinden. Beispielsweise liegt der Anteil an Bleisure-Trips auf der Route San Francisco-London bei 23 Prozent, hingegen bei Paris-London nur bei zwei Prozent.

„Die Ergebnisse der Studie sind äußerst interessant, denn sie helfen uns, die Mechanismen im Bleisure-Segment zu verstehen“, erklärt Ciobanu weiter.

„Wichtig ist, dass die Reiseindustrie von diesen Ergebnissen lernt. Für Travel Manager ist die zentrale Erkenntnis, dass sie Bleisure-Trips in ihre Reiserichtlinien einbeziehen müssen – insbesondere für Programme mit Langstreckenreisen. Darüber hinaus bietet die Studie auch für Leistungsträger bedeutende Erkenntnisse: Sie können besser auf die Bedürfnisse der Geschäftsreisenden reagieren, wenn sie wissen, welche Zielgruppe an Bleisure-Trips interessiert ist.“

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