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Geschäftsreisen: Die teuersten Hotels in Europa

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Hoteleinkauf: Hotel InterContinental in Moskau
Hoteleinkauf: Die Raten steigen weltweit. Teuerste Hotelmetropole ist Moskau. Auf Platz 5 und sechs sind Zürich und Genf (Foto: IC)

Hotel InterContinental in Moskau
Die teuerste Hotelmetropole für Geschäftsreisende und Touristen ist laut HRG nach wie vor Moskau (Foto: IC)
Geschäftsreisende übernachten in Europas Metropolen teuer. Der aktuellen Studie des Geschäftsreisedienstleisters HRG zufolge sind in 37 der 50 untersuchten Städte auf allen Kontinenten die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise – gemessen in der Landeswährung – im vergangenen Jahr gestiegen. Die Nummer 1 mit 21 Prozent höheren Zimmerpreisen bleibt nach wie vor Moskau.

In Europa liegen nach Moskau die Hansestadt Hamburg (+10 Prozent), Dublin (+5 Prozent), Berlin und Wien (+4 Prozent), Madrid (+3 Prozent) und Athen (+1 Prozent).

In Frankfurt/Main zahlten Geschäftsreisende im vergangenen Jahre dagegen deutlich weniger (-10 Prozent). Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass die Messe ISH nicht stattgefunden hat.

Die aktuelle Hotelstudie zeigt HRG-Geschäftsführer Wolfgang Straßer zufolge ganz klar, „wie wichtig es für Unternehmen und Geschäfts-reisekunden ist, ihre Hotelprogramme bezüglich Kosten und Spezialtarifen in den Griff zu bekommen.“

Die optimale Balance zwischen Preis, Standort, Qualität und Verfügbarkeit seien bei der Auswahl der Hotelpartner entscheidend. Die Übernachtungstarife in den Businesshotels weltweiter Metropolen werden HRG zufolge in diesem Jahr weiter steigen.

Internationale Hotelgruppen seien bestrebt, ihre Durchschnittserträge pro Gast kontinuierlich zu erhöhen.

Straßer: „Geschäftsreisekunden können diesen Kostenfaktor nur dann in den Griff bekommen, wenn sie ihre Vereinbarungen mit den Hotels permanent überprüfen und anpassen.“

Geschäftsreisedienstleister HRG unterstütze Unternehmen dabei. Da der Hotelmarkt laut HRG sehr fragmentiert ist, empfiehlt der Geschäfts-reisedienstleister außerdem, die Preisvereinbarungen mit Hotelketten auf einzelne Häuser auszudehnen.

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