Je geringer der Sitzabstand in der Holzklasse, deeto mehr Passagiere können befördert werden und desto größer die Erlöse für die Fluglinie (Foto: Ty Yang, Pixabay)

Je geringer der Sitzabstand in der Holzklasse, deeto mehr Passagiere können befördert werden und desto größer die Erlöse für die Fluglinie (Foto: Ty Yang, Pixabay)

Immer weniger Sitzabstand, immer unbequemer die Flugreise, immer größer der Profit für die Airline. Nur wenige Zentimeter entscheiden darüber, ob ein Geschäftsreisender oder Urlauber einen angenehmen Flug verbringt oder nicht. Während in der Business und First Class jeder Sitzplatz komfortabel und einladend ist, sind die Sitzplätze in der Holzklasse, der Economy Class, vor allem unbequem und ungesund.

Erst mit der Einführung der Premium Economy Class können Passagiere einen etwas besseren Sitzplatz als in der Thromboseklasse buchen. Wer die Zusatzkosten von bis zu mehrere Hundert Euro für das Upgrad sparen möchte, kann auch in der Economy Class entspannt fliegen – er muss nur einige Dinge beachten.

Wahl der Airline etscheidet über die Sitzqual

Bei den verschiedenen Airlines variieren die Sitzabstände teilweise erheblich. Es lohnt sich daher, vorab die Sitzausstattung der für den Flug in Frage kommenden Airlines anzusehen. Aber Achtung: Die Unterschiede bei Langstreckenflügen und den entsprechenden Flugzeugtypen sind noch größer als bei Kurzstreckenflügen.

Die Sitzabstände auf Kurzstrecken innerhalb Europas unterscheiden sich zwischen den Airlines nur gering. Oftmals werden auf diesen Strecken die Boeing 737 oder der Airbus A320 eingesetzt − mit jeweils nur einem Mittelgang an dessen Seite sich jeweils drei Sitze befinden.

Für Vielflieger und Geschäftsreisende ist es sinnvoll, im Vorfeld die Ausstattung zu vergleichen, denn auf Dauer machen auch wenige Zentimeter einen ungenütlichen Unterschied.

Wer zu spät eincheckt, sitzt meistens schlecht

Wenn es bei der Buchung nicht, oder nur gegen einen Aufpreis möglich ist, seinen Sitzplatz auszuwählen, sollte rechtzeitig eingecheckt werden.

Bei den meisten Airlines kann 24 Stunden vor Abflug online eingecheckt und gleichzeitig ein Sitzplatz ausgesucht werden. Je später Sie einchecken, desto mehr Sitzplätze wurden bereits reserviert und die besten Sitzplätze wohlmöglich schon vergeben.

Wie Sie mit dem Kabinenplan den perfekten Sitzplatz finden

Besteht die Möglichkeit, online einen Sitzplatz auszuwählen, ist es empfehlenswert, den Kabinenplan im Vorfeld einzusehen. So kann man unter anderem feststellen, ob der vermeintliche Fensterplatz auch wirklich über ein Fenster verfügt.

Generell sollte ein mittlerer Sitzplatz vermieden werden. Hier werden die Armlehnen oftmals stark umkämpft und auch besteht beim Schlummern die Gefahr, seinen Sitznachbarn zu nahe zu kommen.

Wenn jemand nicht so viel Glück mit seinem Sitzplatz hat, kann dennoch entspannt bleiben. Denn wer sich ärgert, der gelangt nur noch angespannter an sein Ziel. Daher: Kabinenplan her, checken, buchen und ohne Stress ans Ziel gelangen.

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Drucken   Aktualisiert: 23.09.2017
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