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Autobahn Wien – Brünn nicht vor 2030

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Tschechiens Verkehrsminister Zdenek Zak hat jetzt das neue Strategiepapier zur Entwicklung der Infrastruktur präsentiert. Diese listet die wichtigsten Straßen- und Bahnbauvorhaben bis zum Jahr 2020 auf.

Ab heuer fließen in die geplanten Maßnahmen jährlich knapp drei Milliarden Euro, wovon 700 Millionen von der Europäischen Union kommen.

Enttäuschend aus österreichischer Sicht: Ein sehr wichtiges Straßenbauprojekt in Tschechien – der durchgehend vierspurige Ausbau der bestehenden Straße R52 zu einer Autobahn zwischen Brünn und der Staatsgrenze bei Drasenhofen – ist in dem aktuellen Infrastrukturplan nicht enthalten.

Der geplante Weiterbau der R52 von ihrem derzeitigen Ende bei Pohorelice Richtung Weinviertel in Niederösterreich habe „zurzeit keine Priorität und sollte deshalb in der Periode 2014-2020 nicht umgesetzt werden“, heißt es in den Erklärungen zum Strategieplan.

Als Gründe für den Baustopp werden die Kosten und die noch ungelösten planungstechnischen Parameter, wie etwa die notwendige Umfahrung der Stadt Mikulov (Nikolsburg), genannt. Als Teilabschnitt der Transeuropäischen Netze (TEN-T) soll die Nordautobahn zwischen Wien und Brünn bis spätestens 2030 fertiggestellt sein.