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Grüne Geschäftsreisen gewinnen an Bedeutung

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Kann digitale Kommunikation Geschäftsreisen ersetzen? Eine Expertenbefragung der Deutschen Bahn zeigt den Paradigmenwechsel: Firmenwagen verlieren an Bedeutung und Grünes Reisen gewinnt an Relevanz. Eine Studie der Deutsche Bahn (DB) zu Erwartungen und Wünschen von Geschäftsreisenden an die zukünftige Mobilität hat zu überraschenden Ergebnissen geführt.

Birgit Bohle, Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Vertrieb GmbH: „Die Experten prognostizieren zum Beispiel, dass die zunehmende digitale Kommunikation nur einen geringen Einfluss auf die Häufigkeit innerdeutscher Geschäftsreisen haben wird. Für den Individualverkehr wird jedoch ein Bedeutungsverlust erwartet. Für die DB und ihre Mitarbeiter bedeutet die Studie einen wertvollen Ausblick auf die Geschäftsmobilität im Jahr 2025 sowie auf die Herausforderungen, denen sich Mobilitätsanbieter stellen müssen.“

Paradigmenwechsel: Firmenwagen verlieren an Bedeutung

Zwar erwarten nahezu alle befragten Mobilitätsexperten eine steigende Zahl an innerdeutschen Geschäftsreisen bis zum Jahr 2025. Doch die Reisepraxis wird sich deutlich verändern.

Geschäftsreisende werden ihre favorisierten Verkehrsmittel anders nutzen und sich häufiger für alternative Mobilitätsangebote entscheiden.

Vor allem ein Ergebnis verlangt ein Umdenken. 2025 wird der Studie zufolge die Dominanz des Firmenwagens weitestgehend beendet sein und die öffentlichen Verkehrsmittel werden weit stärker genutzt.

Rund zwei Drittel der Befragten erwartet einen deutlich oder zumindest leicht niedrigeren Stellenwert des Firmenwagens bis zu diesemEbenso überraschend: Die digitale Kommunikation wird Geschäftsreisen auch im Jahr 2025 nicht oder nur zu geringen Teilen ersetzen können, erklären rund 60 Prozent der Befragten. Sie trägt lediglich zur Verringerung der kostenintensiven Geschäftsreisen insbesondere ins Ausland bei.

Dabei spielt das sogenannte grüne Reisen eine immer wichtigere Rolle. Die Mobilität in Deutschland wird in Zukunft immer nachhaltiger werden müssen.

CO2-Vorgaben in den Dienstwagenverordnungen und die Verlagerung der Mobilität auf umweltfreundliche Verkehrsmittel werden immer mehr zur Pflicht. Sie werden von Kunden und Unternehmenspartnern verstärkt nachgefragt und ein Argument in der Kommunikation sein.

Die Studie wurde von der Deutschen Bahn gemeinsam mit den GreenTec Awards deutschlandweit durchgeführt. Befragt wurden mehr als 100 Entscheider aus den Segmenten Travel Management, Corporate Social Responsibility, Unternehmenskommunikation, Wissenschaft (Urbanität und Mobilität) und Startups (Mobilität). Zeitpunkt.

Auch die Folgen für Reiseplaner und Travel Manager sind weitreichend – ebenso für das unternehmensinterne Beschaffungsmanagement. Umdenken müssen auch Personalverantwortliche, wenn das Mobilitätspaket für junge Arbeitnehmer bald wichtiger ist als der neue Firmenwagen.

Ersetzt wird der Individualverkehr durch intermodale Konzepte: Carsharing, Bahn, Öffentlicher Personennahverkehr und andere Formen von Mobilitätsketten bilden die neue Art der Fortbewegung.

Schon heute zeichnen sich Trends wie das privat nutzbare Firmenfahrrad oder Jobtickets für öffentliche Verkehrsmittel ab – anstelle der Nutzung eines Firmenwagens.

Digitale Kommunikation kann Geschäftsreisen nicht ersetzen

Ebenso überraschend: Die digitale Kommunikation wird Geschäftsreisen auch im Jahr 2025 nicht oder nur zu geringen Teilen ersetzen können, erklären rund 60 Prozent der Befragten. Sie trägt lediglich zur Verringerung der kostenintensiven Geschäftsreisen insbesondere ins Ausland bei.

Dabei spielt das sogenannte grüne Reisen eine immer wichtigere Rolle. Die Mobilität in Deutschland wird in Zukunft immer nachhaltiger werden müssen. CO2-Vorgaben in den Dienstwagenverordnungen und die Verlagerung der Mobilität auf umweltfreundliche Verkehrsmittel werden immer mehr zur Pflicht. Sie werden von Kunden und Unternehmenspartnern verstärkt nachgefragt und ein Argument in der Kommunikation sein.

Die Studie wurde von der Deutschen Bahn gemeinsam mit den GreenTec Awards deutschlandweit durchgeführt. Befragt wurden mehr als 100 Entscheider aus den Segmenten Travel Management, Corporate Social Responsibility, Unternehmenskommunikation, Wissenschaft (Urbanität und Mobilität) und Startups (Mobilität).

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