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Indien: Billigeres eVisum soll Aufschwung bringen

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Indien will 2016 mehr Touristen aus Europa locken: Mit Kultur, Tradition, Wellness einzigartigen Sehenswürdigkeiten (Foto: India Tourism)
Indien will 2016 mehr Touristen aus Europa locken: Mit Kultur, Tradition, Wellness einzigartigen Sehenswürdigkeiten (Foto: India Tourism)

Indien will 2016 mehr Touristen aus Europa locken: Mit Kultur, Tradition, Wellness einzigartigen Sehenswürdigkeiten (Foto: India Tourism)
Indien will 2016 mehr Touristen aus Europa locken: Mit Kultur, Tradition, Wellness einzigartigen Sehenswürdigkeiten (Foto: India Tourism)
Warteschlangen vor dem Botschaftsgebäude für ein Visum nach Indien gehören künftig der Vergangenheit an. Das Electronic Tourist Visa-System sei ab sofort für 150 Länder gültig und decke damit alle wichtigen Reiseländer ab, erklärte Vinod Zutshi, Staatssekretär im indischen Tourismusministerium auf der ITB Berlin.

Das Visum kann direkt im Internet beantragt werden. Das Land rechnet durch die Visa-Erleichterungen mit einem Anstieg der Touristenzahlen.

Deutschland gehörte laut Zutshi zu den ersten Ländern, die das elektronische Touristenvisum in Anspruch nehmen konnten. Seit Februar sind 37 weitere Länder aufgenommen worden, darunter auch Österreich und Dänemark.

Mit dem sogenannten E-Visum können Ausländer an 16 indischen Flughäfen einreisen. Die indische Regierung will das immer noch umständliche E-Visum-System stetig verbessern. Die Gebühren für das Visum werden von 60 auf 48 US-Dollar verringert.

Indien hat erneut die Zahl seiner Besucher gesteigert. Nach Angaben der indischen Tourismuszentrale kamen in 2015 mehr als acht Millionen Gäste aus dem Ausland. Das wäre ein Anstieg von knapp fünf Prozent zu den etwa 7,7 Mio. ausländischen Gästen, die 2014 ins Land kamen.

Deutschland rangiert unter den Top 7, die stärksten Zuwächse werden aus Asien, etwa aus China, erwartet. Mit Religions-, Wellness- und Hochzeitstourismus sollen neue Gäste gewonnen werden.

Dabei setzt Indien unter anderem auf Religions-, Wellness- und Hochzeitstourismus. Die Pilgerreise Buddhas durch Indien soll unter dem Titel „Buddha Trail“ vermarktet werden.

Der Gesundheitstourismus – Stichworte Ayurveda und Yoga – zeigt Wachstumsraten von 25 Prozent. Und indische Hochzeiten gelten ebenfalls als touristische Attraktionen.

Um das Wachstum zu verkraften, investiert Indien verstärkt in seine touristische Infrastruktur. Überseehäfen werden für Kreuzfahrtschiffe tauglich gemacht und Flughäfen an den internationalen Flugverkehr angeschlossen, vor allem an kleineren Orten. Zutshi rief ausländische Unternehmer auf, in Indien zu investieren.

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