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Malaysia kassiert ab 1. Juli 2017 Touristen-Steuer

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Malaysia-Urlaube werden für Reisende wegen der Tourismussteuer teurer (Foto: Geo Reisen)
Malaysia-Urlaube werden für Reisende wegen der Tourismussteuer teurer (Foto: Geo Reisen)

Malaysia-Urlauber werden zur Kassa gebeten! Ab 1. Juli müssen Reisende in Malaysia eine Tourismus-Steuer bezahlen. Die Abgabe wurde im April vom Parlament beschlossen. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der Unterkunft und reicht von umgerechnet 52 Cent pro Zimmer und Nacht für einfache Unterkünfte bis zu 4,20 Euro für Luxushotels.

Die Urlauber-Steuer wird bei der Abreise von den Hotels eingesammelt und an die malaysischen Behörden abgeführt. Je nach Auslastung erwartet die Regierung pro Jahr Einnahmen zwischen 150 und 200 Millionen Euro.

Obwohl das Geld in die Entwicklung des Tourismus investiert werden soll, ist die Steuer in der Reisebranche des Landes umstritten.

Die Langkawi Tourism Association, zum Beispiel, befürchtet einen Rückgang der Inlandsauslastung um bis zu 20 Prozent.

Malaysia ist ein Staat in Südostasien und besteht geographisch aus zwei durch das Südchinesische Meer getrennten Landesteilen, der Malaiischen Halbinsel im Westen und Teilen der Insel Borneo im Osten. Der Westteil grenzt im Norden an Thailand, im Süden befindet sich auf einer vorgelagerten Insel der Stadtstaat Singapur, der Ostteil teilt sich eine lange Grenze mit Indonesien und umschließt im Norden das Sultanat Brunei. Der Großteil der etwa 31,1 Millionen Einwohner lebt im westlichen Teil.

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Das österreichische Außenministerium warnt vor einem erhöhten Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land. Aufgrund der Gefahr von Anschlägen ist die Polizei in höchster Alarmbereitschaft.

An von Ausländern frequentierten Orten, wie Einkaufszentren und Sehenswürdigkeiten, bleiben die Einsatzkräfte stark erhöht. Es wird zur größtmöglichen Vorsicht und Umsicht und zur Meidung von Menschenansammlungen geraten.

Taschendiebstahl und Handtaschenraub (von Motorrädern aus, mit ernsthafter Verletzungsgefahr) sind besonders in Kuala Lumpur und anderen größeren Städten relativ häufig. Speziell an Orten mit vielen Touristen, unter anderem in und um die Kaufhäuser Pavilion und KLCC, samt Parkanlage, werden Diebstahlsopfer von Gruppen umstellt, bedrängt und bestohlen.

Vorsicht ist bei Einladungen von Fremden geboten, die versuchen, Touristen in Privatquartiere zu locken und von diesen in der Folge bei traditionellen Wettspielen größere Geldbeträge ergaunern. Da Fälle von Verabreichung von K.O. Tropfen in Bars, Clubs etc. bekannt sind, sollten Getränke nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

In den Touristenzentren in den Ballungszentren, an öffentlichen Plätzen, in Bars, Discos, Nachtclubs, religiösen Heiligtümern, Schulen und Märkten wird besondere Vorsicht dringend empfohlen. Dies gilt besonders für den Bundesstaat Sabah.

Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen

In den Küstenregionen östlich von Lahad Datu, um Semporna und auf den im Grenzgebiet zu den Philippinen vorgelagerten Inseln sowie in den übrigen östlichen Gebieten von Sabah, wie Tawau, Sandakan und Sepilok wird erhöhte Vorsicht angeraten.

Trotz verstärkter Präsenz von Sicherheitskräften besteht vor allem bei Nacht die Gefahr von Überfällen bzw. Entführungen durch bewaffnete Gewalttäter aus den südlichen Philippinen. Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.