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Wie A3M Reisende vor Krisenherden warnt

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Welche Ereignisse das Reisen in 2019 unsicher machten, zeigt eine A3M-Analyse (Foto: Gerd Altmann, Pixabay)
Welche Ereignisse das Reisen in 2019 unsicher machten, zeigt eine A3M-Analyse (Foto: Gerd Altmann, Pixabay)

Die Welt befindet sich in einem dramatischen Unruhezustand. Politische Aufstände, Terrorismus, Streiks, Hurrikans, Tsunamis, Erdbeben, Epidemien und Kriminalität – durch die Häufung von globalen Sicherheitsrisiken und Naturkatastrophen wird das Thema Reisesicherheit und Krisenmanagement immer wichtiger. Um Unternehmen rechtzeitig vor verheerenden Folgen und Gefahren warnen zu können, beobachtet der Tübinger Krisenwarn-Experte A3M sicherheitsrelevante Ereignisse rund um den Globus. Ein Vergleich der Ereignisse des Jahres 2018 mit dem laufenden Jahr 2019 zeigt den Trend: Es gab heuer mehr Demonstrationen und Konflikte und weniger Naturkatastrophen.

Rund um die Uhr analysiert das 2008 gegründete Monitoringunternehmen A3M weltweit Krisenherde und gefährliche Ereignisse in 40 Kategorien aufgeschlüsselt, die die Sicherheit von Urlaubern und Geschäftsreisenden gefährden könnten. Demnach stieg die Zahl der politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und religiös motivierten Ereignisse – und das, obwohl 2019 noch nicht zu Ende ist. Insgesamt wurden bisher in 2019 rund 8000 Ereignisse analysiert.

Besonders augenfällig ist dabei der Anstieg von politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und religiös motivierten Ereignissen, Demonstrationen und Unruhen. Im vergangenen Jahr wurden 1187 derartige Ereignisse gezählt, dieses Jahr liegt die Zahl bei der Auswertung bis zum 30.11.2019 bereits bei 1553.

Die aktuelle A3M-Analyse zeigt, dass Unruhen und Konflikte in 2019 zugenommen haben
Die aktuelle A3M-Analyse zeigt, dass Unruhen und Konflikte in 2019 zugenommen haben

Mehr bewaffnete Konflikte und weniger Naturereignisse

Auch Ereignisse der Kategorie bewaffnete Konflikte und Kriege verzeichneten im Vergleich einen Anstieg von 166 auf 221 Ereignisse und machten private und berufliche Reisen unsicher. Obwohl das Jahr noch nicht zu Ende ist, zählte A3M bereits 1163 Ereignisse in der Kategorie Terrorismus im Vergleich zu 1027 im Jahr 2018.

Demgegenüber liegen die Zahlen bei Naturkatastrophen im laufenden Jahr unter den Vorjahreswerten. Die Auswertung von News internationaler Nachrichtenagenturen und zahlreicher weiterer Quellen durch die Experten von A3M Global Monitoring ergab 891 Erdbeben in diesem Jahr im Vergleich zu 1072 im vergangenen Jahr. Hochwasser traten 2018 136 Mal weltweit auf. Dieses Jahr registrierte A3M bis zum 30.11.2019 69 Hochwasser weltweit.

In der Kategorie tropische Wirbelstürme hat A3M in diesem Jahr bislang 98 Wirbelstürme ermittelt im Vergleich zu 108 im vergangenen Jahr. Trotz des nach aktuellem Stand leichten Rückgangs in den drei Kategorien gehen die Experten von A3M davon aus, dass das Risiko für Hochwasser, Hitzewellen, tropische Wirbelstürme und Unwetter in den kommenden Jahren aufgrund des Klimawandels ansteigen wird.

Das A3M Global Monitoring zeigt auf einen Blick, wo welche Sicherheitsrisiken herrschen
Das A3M Global Monitoring zeigt im Internet auf einen Blick, wo welche Sicherheitsrisiken aktuell vorhanden sind

Mit A3M sind Reisende auf der sicheren Seite

Mit Sitz in der Universitätsstadt Tübingen sowie Hamburg entwickelt und betreibt die A3M GmbH Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme für ein professionelles und effektives Krisenmanagement.

Zu den Nutzern des webbasierten Global Monitoring-Tools zählen zum einen die großen Reise-Anbieter Deutschlands, zum anderen eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), aber auch große Firmen sowie Konzerne.

Ins Ausland entsandte Mitarbeiter/innen sind vielfältigen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Unternehmen haben daher eine weitreichende gesetzliche Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter/innen. Nur wenige Unternehmen sind darauf ausreichend vorbereitet.

Ein erfahrenes Team von Experten bei A3M beobachtet laufend die weltweite Nachrichtenlage aus rund 1000 Onlinequellen und bereitet diese individuell für Kunden auf. So erhalten Reiseanbieter je nach Auftrag ausschließlich Informationen, die für deren spezifische Kunden relevant sind, die sich gerade oder demnächst in den entsprechenden Ländern und Regionen aufhalten werden.

A3M-General Manager Marcel Brandt
A3M-General Manager Marcel Brandt
„Wir wissen, dass die Industrie keine Krisen verhindern kann. Sie muss allerdings in der Lage sein, beim Umgang damit Sicherheit, Kompetenz und Zuversicht auszustrahlen. Dies wird für Kunden zukünftig entscheidend bei der Auswahl ihres Reiseanbieters sein“, sagt A3M-General Manager Marcel Brandt.

Und: „Für Reisende wird es nicht zuletzt durch Social Media immer schwieriger, aus der Vielzahl von Meldungen die für sie relevanten Informationen zu erkennen. Zudem tritt angesichts der zahlreichen News, die sie tagtäglich erreichen, ein gewisser Effekt der Abstumpfung auf. Als Experte mit ausgeklügelter Technologie, Know-how und Erfahrung ist es uns möglich, Reisenden stets die für sie maßgeschneiderten Informationen zukommen zu lassen“

Informationen, die vor Gefahren schützen können

KMUs, große Unternehmen und Konzerne nutzen die analytisch perfekt aufbereiteten Informationen, um die maximale Sicherheit für ihre Mitarbeiter auf Geschäftsreisen zu gewährleisten. Ihnen stehen vier Travel Security Solutions-Tools (Travel Alerts, Länderdatenbank, Travel Tracking und Kommunikation) zur Verfügung.

Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer persönlichen Gefahr werden können. Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde.

Seit Kurzem bietet A3M die App „Global Monitoring“ für iPhone und Android an. Die App steht für Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen und für Privatreisende in zwei unterschiedlichen Versionen zur Verfügung. Die Version Blau kann von Unternehmen und deren Mitarbeiter vier Wochen lang kostenlos getestet werden.

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