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Qatar Airways kooperiert mit der Interpol

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Qatar Airways arbeitet mit Interpol zusammen
Qatar Airways arbeitet mit Interpol zusammen, um einen Missbrauch von Reise-Pässe zu vermeiden

Mehr Sicherheit an Bord von Airlines und am Flughafen. Qatar Airways hat mit Interpol ein Abkommen getroffen, um die Sicherheit von Geschäfts- und Privatreisenden bei internationalen Reisen zu erhöhen.

Die Fünf-Sterne Airline nutzt das I-Checkit-System der internationalen Polizeiorganisation, um Pässe von Passagieren mit gestohlenen und verlorenen Reisedokumenten abzugleichen, die in der Interpol-Datenbank „Stolen and Lost Travel Documents“ (SLTD) erfasst sind.

Mit dieser Vereinbarung ist Qatar Airways die erste Full-Service Airline, die I-Checkit nutzt. Erste Tests der Interpol-Initiative haben bereits mit der Airline AirAsia stattgefunden.

I-Checkit ermöglicht ausgewählten Partnern in der Reise- und Hotelbranche aber auch im Bankwesen, die Reiseinformationen ihrer Kunden mit der SLTD-Datenbank abzugleichen. Diese enthält mehr als 43 Millionen Einträge verlorener oder gestohlener Reisedokumente aus 168 Ländern.

So funktioniert I-Checkit bei Flugreisen

Group Chief Executive Officer Akbar Al Baker: „Qatar Airways ist stolz, die erste internationale Full-Service Airline zu sein, die an dem I-Checkit-Programm von INTERPOL teilnimmt. Wir können das I-Checkit-Programm von Interpol nutzen, um unsere strengen Sicherheitsmaßnahmen noch weiter zu steigern. Dazu arbeiten wir aktiv mit der Organisation an der Umsetzung des Systems zusammen.“

Sobald eine Airline damit beginnt, die Nummern der Reisepässe ihrer Passagiere mit der SLTD-Datenbank von Interpol abzugleichen, kann jede Person an Bord der Airline sicher sein, dass zusätzliche Schritte für ihre Sicherheit unternommen worden sind.

Jahrelang hat die Interpol darauf gewartet, dass mehr Regierungen die notwendigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger und Besucher vor Personen zu schützen, die mit gestohlenen Reisepässen Landesgrenzen überschreiten.

Mehr Sicherheit an den Grenzen

Jetzt ist I-Checkit zu einem wesentlichen Instrument für den privaten Bereich im globalen Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus geworden.

Die Interpol-Leitung hebt mit dem tragischen Verschwinden des Malaysia Airlines-Flugs 370 im März 2014 die Anwesenheit von zwei Passagieren hervor, die gestohlene Pässe nutzten, um an Bord des Flugzeugs zu gelangen.

Regierungsvertreter, Terrorismus-Experten, Strafverfolgungsbehörden, Medien und Bürger erkennen nun die sehr reale Gefahr, die von Reisenden mit gestohlenen Pässen ausgeht.

Aus diesem Grund begrüßt Interpol die Entscheidung des Rats der Europäischen Union, der seine Mitgliedsstaaten dazu aufruft, an ihren Grenzübergängen alle Reisedokumente systematisch mit der SLTD-Datenbank von Interpol abzugleichen und sicherzugehen, dass sie Interpol umgehend alle ihre Einträge von verlorenen und gestohlenen Pässen mitteilen.


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