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Volkswagen: HRG gewinnt Etat für Geschäftsreisen

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Der Poker um das Geschäftsreise-Budget des Volkswagen-Konzerns ist nach Monate langem Wettrennen der Global Player im Travel Management beendet: Der internationale Unternehmensdienstleister HRG hat den Zuschlag erhalten, der Vertrag wurde verlängert und sogar erweitert.

Mit einer Vertragsverlängerung kann die Hogg Robinson Group jetzt die seit 2010 bestehende Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern erneut für mehrere Jahre sichern.

Die Verlängerung betrifft nicht nur den wichtigsten Markt Deutschland. HRG behält alle bisher betreuten Länder und es kommen weitere hinzu. Neben diesem Ausbau der europäischen Kooperation konnte HRG auch das gesamte Online-Geschäft in diesen Märkten gewinnen.

Mit einem überzeugenden Gesamtkonzept wird die Geschäftsreisen-Kette HRG die effiziente Integration von Marken und Märkten und die weitere Optimierung der Buchungsprozesse vorantreiben. Hierzu gehören vor allem die Harmonisierung der Online- und Offline-Prozesse sowie eine Steigerung der End-to-End Systemnutzung.

Innovative technologische Ansätze, konkrete Perspektiven zum Ausbau der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit und Flexibilität in der Programmentwicklung waren ausschlaggebend für die Entscheidung.

Wolfgang Straßer, Geschäftsführer HRG Deutschland über die weitere Zusammenarbeit mit VW: „Der Volkswagen Konzern ist sicher ein Wunschpartner vieler Dienstleistungsunternehmen – auch im Bereich des Geschäftsreisemanagements. Umso mehr sind wir begeistert, dass es uns gelungen ist Volkswagen zu überzeugen, auf das bestehende solide Fundament nunmehr eine international konsolidierte Weiterentwicklung zu setzen und die Partnerschaft mit HRG weiter auszubauen.“

Für den HRG-Deutschland-Chef ist der erneute Gewinn des VW-Etats, der sich in dreistelliger Millionenhöhe bewegt, ein besonders wichtiger Erfolg. Denn der Dienstleister hatte in Folge einer gebremsten Nachfrage auf dem Geschäftsreise-Markt in den vergangenen Monaten sieben von 17 Standorten schließen und die Zahl der Mitarbeiter von etwa 730 auf gut 600 senken müssen.

Insgesamt meldet der Geschäftsreisen-Anbieter laut Branchenmedium FVW für die vergangenen Monate einen Umsatzrückgang von zwei Prozent. Zwar nahm die Zahl der Buchungen durch die Firmenkunden um sechs Prozent zu. Die Ausgaben blieben jedoch stabil.

Positiv habe sich für HRG dabei das Geschäft im Heimatmarkt Großbritannien als auch in Nordamerika entwickelt. In Kontinentaleuropa und in Asien sei die Nachfrage dagegen nach wie vor schwach.

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