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Was für ein Geschäftsreise-Typ sind Sie?

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Typologie der Geschäftsreisenden
Typologie der Geschäftsreisenden: Wer ist er, der beruflich für die Firma unterwegs ist? Was für ein Typ ist er? (Foto: Archiv)

Eine umfassende Studie analysierte die Gewohnheiten von Geschäftsreisenden und definiert dabei als Resultat fünf unterschiedliche Typen. TRAVELbusiness stellt diese fünf Typen von Geschäftsreisenden vor. Unsere Frage: Zu welchem Typus gehören Sie? Die Travel Management Company Concur, ein führender Anbieter von integrierten Lösungen fürs Reisemanagement und Reisekostenverwaltung in den USA, wollte es genau wissen: Welche Bedürfnisse haben Geschäftsreisende, wenn sie fern von Unternehmen und Familie unterwegs sind, welche Gewohnheiten haben sie?

Befragt wurden 800 Geschäftsreisende. Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie war eine Vollzeitanstellung bei einem Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten und mindestens vier Geschäftsreisen im vergangenen Jahr.

Die Hauptergebnisse waren: Der durchschnittliche Geschäftsreisende ist 13 Mal pro Jahr unterwegs und arbeitet in Unternehmen mit 4.850 Mitarbeitern. Die durchschnittliche Geschäftsreise dauert vier Tage und schlägt mit rund 1.400 Euro zu Buche. Rund 89 Prozent der Reisen finden im Inland statt.

Im Rahmen der Studie wurde auch sichtbar, wer als Geschäftsreisender unterwegs ist: Fünf unterschiedliche Reisetypen ließen sich definieren mit ihrer Reiseplanung, ihren Vorlieben, ihrer generelle Einstellung zum Reisen und ihren Umgang mit Technologie.

Übergreifend zeigte sich, dass für 79 Prozent der Einsatz von Technik wichtig ist, zum Beispiel um sicher zu reisen und mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Zwei Drittel sind deshalb mit Laptop, Digitalkamera, Smartphone, tragbarem GPS, kabellosem Breitband und mobilen Reise-Apps ausgerüstet.

Hier die fünf Typen von Geschäftsreisenden. Schauen Sie nach, vielleicht finden Sie einen Geschäftsreise-Typ, der auf Sie zutrifft:

Der Reise-Veteran
Der Reise-Veteran (Grafik: Concur)
1. Die Geschäftsreise-Veteranen. Ihre langjährige Erfahrung macht die Veteranen zu alten Hasen in Sachen Geschäftsreisen. Mit 33 Prozent stellen sie die größte Gruppe unter den Geschäftsreisenden.

Sie genießen es, beruflich unterwegs zu sein und sind sich der Wichtigkeit von persönlichen Meetings bewusst. Wichtig ist ihnen eine angenehme und sichere Reise, während der sie mit ihrer Familie und ihrer Firma in Verbindung bleiben wollen.

Sie kennen die Probleme, die sich auf Reisen ergeben können und planen sie deshalb bis ins Detail. Dabei nutzen sie gerne neue, praktische Technologien.

Veteranen würden es sich nie verzeihen, wenn eine Reise an einem Mangel an Ausrüstung oder Konnektivität scheitert.

Für Menschen dieses Reisetyps sind Geräte und Dienstleistungen von Interesse, die es ihnen ermöglichen, die Reise so effizient wie möglich zu gestalten und in Kontakt mit Familie und Firma zu bleiben.

Das Angebot von mobilen Apps könnte für diese Gruppe außerdem sehr interessant sein, da die meisten ein Business-Smartphone nutzen.

Der Reisemüde
Der Reisemüde (Grafik: Concur)
2. Die frustrierten Reisemüden. Die mit 25 Prozent zweite große Gruppe sind die Reisemüden. Sie sind oft unterwegs – meist mit dem Auto. Sie versuchen aber, die Anzahl ihrer Geschäftsreisen zu reduzieren.

Reisen, die nötig sind, machen sie sich so angenehm wie möglich und informieren sich über Sehenswürdigkeiten und neue Restaurants an ihren Zielorten. Wichtig ist ihnen dabei die Einhaltung des Budgets.

Sie reisen mit wenig Gepäck und sind gerne flexibel. Die Reisemüden sind oft unterwegs, aber nicht unbedingt gern: „Frustrierend ist die ganze Zeit, die es kostet, von A nach B zu kommen, besonders bei den vielen Reisen die ich unternehmen muss“, sagte einer der Teilnehmer an der Umfrage.

Der Einsatz neuester Navigationssysteme und Entertainmenttechnologien könnte die Herzen dieser Gruppe höher schlagen lassen und ihnen die Reisezeit in jeder Hinsicht verkürzen.

Die Ängstlichen
Die Verspannten (Grafik: Concur)
3. Die permanent Unentspannten. Diese Gruppe ist absolut gerne unterwegs, ihr fehlt aber noch die nötige Erfahrung für wirklich entspanntes Reisen.

Das führt wiederum dazu, dass diese mit 21 Prozent relativ große Gruppe der Geschäftsreisenden manchmal Probleme hat, sich in ihnen unbekannten Städten zurechtzufinden.

Sie sehen jede Geschäftsreise als Herausforderung, die sie sich durch engen Kontakt zur Familie und ein persönlich gestaltetes Freizeitprogramm in der fremden Stadt möglichst angenehm gestalten wollen. Sie achten besonders auf die Einhaltung der Reiserichtlinien ihres Unternehmens.

Diese Gruppe der nicht relaxten Geschäftsreisenden ist beschränkt technologieinteressiert.

Technologien und Dienstleistungen, die Unsicherheiten und Probleme unterwegs beseitigen und so selbstbewussteres Reisen ermöglichen, stoßen bei ihnen dennoch auf Interesse.

Ebenso neue Unterhaltungstechnologien, die ihnen helfen, sich abzulenken und etwas zu entspannen, wecken gleichfalls ihr Interesse.

Der High-Tech-Fan
Der High-Tech-Fan (Grafik: Concur)
4. Die kommunikativen High-Tech-Traveller. Die High-Tech-Traveller lieben es, für ihre Firma unterwegs zu sein. Sie nutzen deshalb auf Geschäftsreisen viel mehr Technologie als alle anderen Reisetypen. Denn die Technik hilft ihnen, produktiver zu arbeiten und den einen oder anderen Businesstrip überflüssig zu machen.

Es ist ihnen besonders wichtig, während des Aufenthalts mit der Familie in Kontakt zu bleiben. Am liebsten kommunizieren sie mit ihr, mit der Firma und ihren Kunden via Internet. W-LAN-Zugänge in Hotels, auf Airports und unterwegs sind für sie überlebenswichtig.

Diese mit 14 Prozent kleinere Gruppe hat das Reisen komplett in ihr Leben integriert und fühlt sich an jedem Ort heimisch. Obwohl sie nur durchschnittlich oft reisen, geben sie mehr als die anderen Gruppen pro Reise aus.

Diese höchst technologieaffinen Reisenden sind von jeder neuen Technik begeistert, von der sie während der Reise oder im Arbeitsalltag profitieren können.

Da ihnen das Reisen wichtig ist, benötigen sie Produkte wie etwa Tablets, die es ihnen ermöglichen, stets produktiv zu sein und dabei Spaß zu haben: „Wi-Fi-Technologie und Internet sorgen dafür, dass ich nahtlos weiterarbeiten kann. Flughäfen, die einen schnellen und einfachen Zugang zu Strom und W-LAN bieten, machen mir das Leben leichter.

Das Reise-Greenhorn
Das Reise-Greenhorn (Grafik: Concur)
5. Die umweltbewussten Greenhorns. Diese mit sieben Prozent kleinste Gruppe steht meist am Anfang ihrer Karriere und befindet sich somit „in der Ausbildung“ zum professionellen Geschäftsreisenden.

Sie sind noch ziemlich unerfahren in der Planung und Organisation von Geschäftsreisen, aber sehr enthusiastisch und erkunden gerne neue Ziele. Sie lassen gerne auch ihre Freunde zu Hause über soziale Netzwerke daran teilhaben.

Es ist ihnen sehr wichtig, neue Kontakte zu knüpfen. Deshalb erledigen sie die Arbeit so effizient wie möglich, um später mehr Freizeit am Zielort zu haben. Durch Videokonferenzen und Präsentationen gestalten sei ihre Geschäftsreisen interaktiv.

Da die Greenhorns meist international und relativ lange unterwegs sind, fallen bei ihnen auch die höchsten Reisekosten an. Denn sie sind meist mit dem Flugzeug unterwegs, sind trotzdem umweltbewusst und versuchen, die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten.

Sie sind aber froh über jede Hilfe bei der Reiseplanung, bei der Einhaltung der Reiserichtlinien des Unternehmens und des vorgegebenen Budgets.

Produkte und Technologien, die den sozialen Kontakt zum eigenen Netzwerk verbessern, sind bei ihnen
äußerst willkommen. Schließlich möchten die Greenhorns möglichst bald zu den Top-Profi-Travellers im Unternehmen gehören.

Die Studie „Business Traveler Market Segmentation Study“ kann zum Preis von 499 US-Dollar auf der Webseite des weltweiten Geschäftsreiseverbandes GBTA bestellt werden.
Georg Karp

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