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37 Tote bei Terroranschlag auf zwei Urlauberhotels in Tunesien

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Terror und Bürgerkrieg
Kriminalität, Terror und Bürgerkrieg sind nur einige von Risiken, mit denen Geschäftsreisende und Touristen unterwegs konfrontiert werden können (Foto: iStock)

Terror und Bürgerkrieg
Terroristen schossen mit Maschinengewehren am Strand von Sousse auf Touristen (Foto: iStock)
Laut Agenturberichten griffen unbekannte Täter die Gäste zweier Hotels im Badeort Sousse an. Dabei wurden 37 Menschen getötet.

Ein Anschlag auf Touristen in Tunesien hat laut offiziellen Angaben am Freitag bisher 37 Tote gefordert.

Die Angreifer eröffneten auf einem Strand in der Touristenhochburg vor dem Hotel Imperial Marhaba und dem benachbarten Muradi Palm Marinay das Feuer auf die Urlauber, wie Medien berichteten.

Ein Attentäter soll bei einem anschließenden Feuergefecht erschossen worden sein. Augenzeugen berichteten von Flüchtenden und Chaos am Strand.

Erst Mitte März hatten Terroristen das tunesische Nationalmuseum in Bardo angegriffen und dabei 37 Menschen getötet. Das Außenministerium in Wien rief Reisende zur Vorsicht auf.

Österreichs Außenministerium stehe in engem Kontakt mit den tunesischen Behörden, sagte Sprecher Martin Weiss auf APA-Anfrage. Es gebe keine Hinweise auf österreichische Opfer, „klar ist aber auch, dass das eine sehr beliebte Touristenregion ist“.

Das Außenministerium rief Reisende zur Vorsicht auf. „Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens informiert zu halten und den Anweisungen der Hotels, Reiseveranstalter und der Sicherheitsorgane unbedingt Folge zu leisten“, teilte das Ministerium am Freitag auf seiner Website mit.

Ein Mitarbeiter der österreichischen Botschaft in Tunis wurde nach Sousse entsandt. Zudem ist der österreichische Honorarkonsul bereits am Ort des Geschehens. „Wir werden alles daran setzen, die Österreicherinnen und Österreicher in Sousse so gut wie möglich zu betreuen“, versicherte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP).

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