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Schwache Krone macht Norwegen billiger

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Norwegen: Auto unterwegs auf Landschaftsroute Sognefjellet
Norwegen: Unterwegs auf der norwegischen Landschaftsroute Sognefjellet. Eine unvergessliche Reise für alle, die den Norden Europas liebe (Foto: Werner Harstad/Visit Norway)

Der dauerhafte niedrige Ölpreis setzt die norwegische Krone anhaltend unter Druck. Damit ist ein Norwegen für Geschäftsreisende und Urlauber aktuell um rund 25 Prozent günstiger als noch vor zwei Jahren.

Die Wirtschaft Norwegens ächzt unter dem Preisverfall für Öl, die norwegischen Touristiker aber frohlocken. Durch den dauerhaft niedrigen Ölpreis ist Norwegens Krone gegenüber dem Euro so unter Druck geraten, dass der Wechselkurs und damit ein Norwegenurlaub jetzt rund 25 Prozent günstiger ist als noch vor zwei Jahren.

Zurzeit erhält man in Norwegen für einen Euro rund 9,5 Kronen. Damit ist das Land der Fjorde und Fjells für Reisende aus dem Ausland schon zu Beginn der aktuellen Wintersportsaison so preiswert wie nie. Vor allem sind auch die Hotelkosten für Geschäfts- und Privatreisende günstiger geworden.

Zahlreiche Analysten gehen davon aus, dass der weltweit niedrige Ölpreis und die Kronenschwäche auf längere Sicht Bestand haben werden. Damit wird auch ein Norwegen-Sommerurlaub im kommenden Jahr deutlich preiswerter werden.

„Die Reiselust der Deutschen in Richtung Norwegen ist schon in diesem Jahr hoch. Mit dem jetzigen Wechselkurs werden sich 2016 sicher noch mehr derjenigen Deutschen für einen Norwegenurlaub entscheiden, die das Land aus Kostengründen bisher nicht als Reiseziel berücksichtigt haben“, sagt Manuel Kliese, Leiter des Deutschlandbüros von Visit Norway Deutschland. „Die Fjorde, das Nordlicht und die Mitternachtssonne machen Norwegen für viele Menschen nun einmal zu einem Traumreiseziel“.

Für die Wirtschaft Norwegens ist die Reisebranche, die vornehmlich von Touristen aus Europa, den USA und Asien lebt, schon heute neben dem Energiesektor eines der wichtigsten ökonomischen Standbeine des Landes. Mit einem Gästeanteil von rund 20 Prozent hat der Quellmarkt Deutschland dabei für Norwegen eine Schlüsselrolle inne.